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Ders.: Vindobonus der Gefürchtete. In: Ders.: SIFF. Selektive Identifizierung von Freund und
Feind. Zürich, Köln: Benzinger 1978, S. 100–105.
Ulrich Becher, George Grosz: Flaschenpost. Geschichte einer Freundschaft. Hg. von Uwe Nau-
mann. Basel: Lenos 1989.
Bundesamt f. Kultur [Schweiz] (Hg.): Ulrich Becher. = Quarto. Zeitschrift des Schweizeri-
schen Literaturarchivs 2009 H. 3 = 29.
Deutsche Nationalbibliothek, Deutsches Exilarchiv 1933–1945.
Elmar Faber, Carsten Wurm (Hg.): ... und leiser Jubel zöge ein. Autoren- und Verlegerbriefe 1950–
1959. Berlin: Aufbau Taschenbuch-Verlag 1992, S. 26 f.
Werner Mittenzwei: Dramatik gegen die Atomkriegsgefahr. In: Institut für Gesellschaftswissen-
schaften beim ZK der SED (Hg.): Sozialismus und Frieden. Berlin: Dietz Verlag 1961; wieder
abgedruckt in Werner Mittenzwei: Kampf der Richtungen. Strömungen und Tendenzen der
internationalen Dramatik. Leipzig: Reclam 1978, S. 349–435.
Marina Sommer, Ulrich Weber: Der Teilnachlass von Ulrich Becher im Schweizerischen Literatur-
archiv. In: Bundesamt f. Kultur [Schweiz] (Hg.): Ulrich Becher = Quarto, S. 18–20
Alfred Stary: Der Bockerer: Von der kritischen Posse zur Nationalliteratur. In: Bundesamt f. Kultur
(Hg.): Ulrich Becher = Quarto, S. 76–80.
Friedrich Torberg: „Fast das ganze geistige Deutschland ...“ Zu den Protestaktionen der bundes-
deutschen Intellektuellen [1958]. In: Forvm 5 (1958) H. 53, Mai, S. 166 f.; auch abgedruckt
in: Ders.: PPP. Pamphlete, Parodien, Postscripta. München, Wien: Langen Müller 1964, S. 118.
Nancy Zeller, Anne McClure: Ulrich Becher. A computer-assisted case study of the reception of an
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Martin Zingg: „Uhl, wei dohnt juh räite?“ Zwei Experten für Weltuntergänge: Ulrich Becher und
George Grosz im Briefwechsel. In: Bundesamt f. Kultur (Hg.): Ulrich Becher = Quarto, S. 62–
65.
Kurt Becsi
geboren am 30.5.1920 (Wien), gestorben am 10.1.1988 (Wien), wuchs in einer liberalen
bürgerlichen Familie in Wien auf. In seiner Schulzeit schrieb er erste philosophische
Essays. Während des Zweiten Weltkrieges wurde er zur Wehrmacht eingezogen, geriet
in englische Kriegsgefangenschaft und kam im Dezember 1945 nach Wien zurück.
Die erste Aufführung eines Stückes von Becsi – Michelangelo – fand am 4.12.1940 in der
Aula der Universität Wien unter der Regie von Harald Zusanek statt (Bortenschlager,
S.
34). Nach dem Studium der Geschichte, Theaterwissenschaft und Philosophie promo-
vierte er 1948 an der Universität Wien. Er arbeitete zunächst als Verlagslektor und Kul-
turkritiker und wurde 1951 Dramaturg am Wiener Burgtheater. Zugleich wurde er Sekre-
tär der Österreichischen UNESCO-Kommission. Ab 1952 wurden seine Dramen an
in- und ausländischen Bühnen aufgeführt. Seine Werke sind von der Auseinandersetzung
mit dem Christentum und dem Glauben an eine christliche Revolution mit Hilfe des
Theaters geprägt. Er hat sich intensiv mit deutscher, russischer und indischer Philoso-
phie beschäftigt und seine Vision von einem kosmischen Theater auch in theoretischen
Schriften formuliert. Sein 1952 in Köln uraufgeführtes Drama Atom vor Christus konzi-
piert eine binäre Opposition zwischen Ratio, Machthunger und Skrupellosigkeit, die in
Open Access © 2017 by BÖHLAU VERLAG GMBH & CO.KG, WIEN KÖLN WEIMAR
618 Autorinnen- und Autorenlexikon
Diskurse des Kalten Krieges
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
- Titel
- Diskurse des Kalten Krieges
- Untertitel
- Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
- Verlag
- Böhlau Verlag
- Ort
- Wien
- Datum
- 2017
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-205-20380-3
- Abmessungen
- 15.9 x 24.0 cm
- Seiten
- 742
- Kategorien
- Geschichte Nach 1918