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Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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Nachlass Karl Bednarik, ÖLA  318/07, Korrespondenzen, Absender Karl Bednarik formell, Fol- der „Diverse Korrespondenzen“, Mappe  2.2. Ders.: Entfremdeter Marx. In: Wort in der Zeit  11 (1966) H.  1, S.  14–19. Ernst Fischer: Probleme der jungen Generation. Ohnmacht oder Verantwortung? Wien [u.a.]: Eu- ropa Verlag 1963, S.  128–138. N.N.: Endstation Fleischwolf. In: Der Spiegel, 10.11.1954, S. 34–35. Rechnung des Senders „Freies Berlin“, Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Nachlass Karl Bednarik, ÖLA  318/07,Gruppe  3.3, Mappe Diverse Lebensdokumente. Vertrag als „Scriptwriter“ vom 1.1.1954 mit USIS Info Branch „Rot-Weiß-Rot“, Vienna, Literatu- rarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek, Nachlass Karl Bednarik, ÖLA  318/07, Grup- pe  3.1. Anton Tantner: „Schlurfs“. Annäherung an einen subkulturellen Stil Wiener Arbeiterjugendlicher. Morrisville, New York: Lulu 2007. Wilhelm Tepser: Der Schlurf und der schöpferische Arbeiter. In: Tagebuch 9 (1954) H. 24, S. 8; Peter Schuerl: Der „Schlurf“ und die Freiheit. In: Neue Deutsche Literatur  4 (1955) H.  2, S.  146–148. Richard Billinger geboren am 20.7.1890 (St. Marienkirchen), gestorben am 7.6.1965 (Linz), wuchs in einer bäuerlich-kleinbürgerlichen Familie in Oberösterreich auf. Nach dem Beginn eines Theo- logiestudiums in Innsbruck studierte er Germanistik und Philosophie in Kiel, Berlin und Wien, wo er in Kontakt mit Dichtern wie Hugo von Hofmannsthal und Max Mell kam. Nach Aufenthalten in Salzburg, München und Berlin lebte er ab 1943 am Starnberger See. Billinger schrieb naturverbundene Lyrik, die ab den 1920er-Jahren in verschiedenen Gedichtbänden publiziert wurde. Seine Dramen wurden an in- und ausländischen Büh- nen gespielt, bekannt wurde er mit seinem Drama Das Perchtenspiel, das 1928 bei den Salzburger Festspielen zur Aufführung kam. Neben zahlreichen Theaterstücken hat Bil- linger mehrere Romane sowie Lyrikbände geschrieben. Sein Werk beschäftigt sich mit dem ländlichen Leben, mythisch-dämonischen Urkräften und religiösen Bindungen. Er war auch während des Nationalsozialismus sehr erfolgreich, bekam mehrere Literatur- preise und war als Drehbuchautor für die reichsdeutsche Filmproduktion tätig. Wegen seiner Homosexualität wurde er jedoch auch verfolgt. Seine Stücke wurden nach 1945 in Österreich weiterhin gespielt. Carl Zuckmayer, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs Berichte über wichtige Personen aus dem Kulturbetrieb für den amerikanischen Geheim- dienst (OSS) verfasste, beschrieb Billinger als „degenerierten Bauern“ (Zuckmayer, S.  70). Billingers Stück Donauballade wurde 1959 am Wiener Volkstheater aufgeführt, die deut- sche Literaturkritik sprach von einem „Rekordbesuch“ (N.N., Billinger), die österreichi- sche hingegen von einem „Fiasko“ (Fritsch, S.  1). Hans Weigel beklagte die Thematisie- rung des Kommunismus und die Darstellung des Retters aus dem Osten „als Sendboten der höheren Gerechtigkeit“ (Weigel, S.  98). Die 1946 geschriebene Autobiographie von Billinger erschien 1951 unter dem Titel Palast der Jugend, die Gesamtausgabe seiner Wer- ke 1962 im Stiasny-Verlag. 1924 bekam er den Ehrenpreis der Stadt Wien, 1932 den 621Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Titel
Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Abmessungen
15.9 x 24.0 cm
Seiten
742
Kategorien
Geschichte Nach 1918
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