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Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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Quellen: Milovan Đilas: Die neue Klasse: eine Analyse des kommunistischen Systems. München: Kindler 1957. Milo Dor (Hg.): Die Pestsäule. In memoriam Reinhard Federmann. Wien: Löcker & Wögenstein 1977. Reinhard Federmann: Weltbürger im Niemandsland. In: Plan 2 (1947) H. 1, S. 58. Ders.: Das Recht der Kunst. In: Plan 1 (1946) H. 10, S. 844. Gerhard Fritsch: Hier kommt ein Mensch. Reinhard Federmann. In: Wort in der Zeit 8 (1962) H. 3, S.  4–11. Arbeiter-Zeitung, 24.1.1951, S. 3. Elizabeth L. Pennebaker: „Ideas instead of bombs“. An examination of anti-communism in Cold War Austria and its reflection in five novels (1950–1962). Univ.-Diss.: Oxford 2001. S.  307  f. Hermann Schreiber: Über Reinhard Federmann (1923–1976). In: Literatur und Kritik 28 (1993) H.  273/274, S.  99–104. Günther Stocker: Der Fall Federmann oder Wie man außerhalb des Kanons bleibt. In: Jürgen Stru- ger (Hg.): Der Kanon – Perspektiven, Erweiterungen und Revisionen. Tagung österreichischer und tschechischer Germanistinnen und Germanisten. Olmütz/Olomouc, 20.–23.9.2007. Wien: Praesens Verlag 2008, S.  225–238. Hans Weigel: Das Buch meiner Wahl, Typoskript, NDR Hannover, 7.2.1960. Ernst Fischer geboren am 3.7.1899 (Komotau, damals Nordböhmen, heute Tschechien), gestorben am 31.7.1972 (Deutschfeistritz, Steiermark). Fischer wuchs in einer großbürgerlichen Fami- lie in Graz auf. Bereits in der Schul- und Studienzeit fertigte er zahlreiche literarische Arbeiten, darunter vom Expressionismus geprägte Theaterstücke an. 1920 trat er der Sozi- aldemokratischen Arbeiterpartei bei und war im sozialdemokratischen Umfeld aktiv. Nach dem Justizpalastbrand 1927 galt Fischer als einer der Organisatoren der Jugend- und Linksopposition in der österreichischen Sozialdemokratie. Von 1927 bis 1934 war er Redakteur der sozialdemokratischen Arbeiterzeitung (AZ), trat jedoch nach den Feb- ruarkämpfen 1934 der KPÖ bei und emigrierte mit dem Schutzbundzug über Prag nach Moskau. Ab 1935 politischer Aufstieg als KPÖ-Vertreter bei der „Kommunistischen Inter- nationale“ (Komintern), von 1938 bis 1943 als Redakteur des deutschsprachigen Komin- tern-Organs Die Kommunistische Internationale sowie bei Radio Moskau tätig. 1937 publizierte Fischer mit Vernichtet den Trotzkismus! und Der Arbeitermord von Kemerowo zwei Broschüren, die die Moskauer Schauprozesse rechtfertigten. Die Auseinandersetzung mit seinem politischen Wirken, u.a. als Vertreter des Zentralkomitees der KPÖ beim Exe- kutivkomitee der Komintern (1935–1938) während seines Exils in Moskau, die er in sei- ner Autobiographie Erinnerungen und Reflexionen (1969) behandelt, wurde als beschöni- gend kritisiert. Im April 1945 Rückkehr nach Österreich, wo er mit Johann Koplenig und Friedl Fürnberg an der Parteispitze der KPÖ stand und als Mitglied der Provisorischen Regierung unter Karl Renner (April bis Dezember 1945) als Staatssekretär für Volksauf- klärung, Erziehung und Unterricht fungierte. Bis 1959 war er Abgeordneter zum Natio- 627Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Titel
Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Abmessungen
15.9 x 24.0 cm
Seiten
742
Kategorien
Geschichte Nach 1918
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