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Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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te die Ernennung zum Leiter des dortigen Sekretariats für kulturelle Angelegenheiten und internationale Kontakte. Quellen: Evelyn Adunka: Friedrich Heer (1916–1983). Eine intellektuelle Biographie. Innsbruck, Wien: Ty- rolia 1995. Trautl Brandstaller: Friedrich Heer und „Die Furche“ (1946–60). In: Richard Faber (Hg.): Offener Humanismus zwischen den Fronten des Kalten Krieges. Über den Universalhistoriker, politi- schen Publizisten und religiösen Essayisten Friedrich Heer. Würzburg: Königshausen & Neu- mann 2005. S.  37–50. Ernst Fischer: Sprechen wir von den Konzentrationslagern. In: Tagebuch 5 (1950) H. 2, 19.1.1950, S.  3. Friedliches Gespräch. In: Tagebuch 5 (1950) H. 7, 1.4.1950, S.  5. Adolf Gaisbauer: Friedrich Heer (1916–1983). Eine Bibliographie. Wien, Köln, Graz: Böhlau 1990, S. 420–472. Ders.: „Heer-Bilder“ oder: Ein „Wiederruf“ mit Folg(erung)en. In: Richard Faber, Sigurd Paul Scheichl (Hg.): Die geistige Welt des Friedrich Heer. Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2008, S.  271– 312. Friedrich Heer: Eine Welt ist zu gewinnen. (Moskau springt über den Schatten.) In: Die Furche, 24.3.1956, S.  3–4. Dennis Lewandowski: Hermann Gohde Der achte Tag (1950). Friedrich Heers Roman einer Welt- stunde im Kontext zeitgenössischer Literatur. Frankfurt/M. [u.a.]: Lang 2011. Viktor Matejka: Friedrich Heer. In: Tagebuch 16 (1961) H. 9, S. 8. Solidaritätskundgebung österreichischer Schriftsteller für das ungarische Volk. In: Neuer Kurier, 29.10.1956. N.N.: Grenzen der Narrenfreiheit. In: Wochenpresse, 22.7.1961, S. 1–2. Alfred Heller geboren am 7.1.1885 (Linz), gestorben am 5.1.1968 (Bad Ischl), wuchs in einer bürger- lichen Familie auf, die väterlicherseits aus Böhmen stammte. Hellers Vater Josef, ein Real- schullehrer, war bis 1901 im Linzer Gemeinderat. Nachdem er 1903 in Pilsen maturiert hatte, verfolgte er eine militärische Ausbildung in Wien und wurde 1906 Leutnant in der österreichisch-ungarischen Armee, ebenfalls in Wien. Er interessierte sich sehr für Theater, Musik, Oper und Kabarett und arbeitete in Wiener Kunst- und Kulturinstitutionen mit. Auf Wunsch des Vaters besuchte er jedoch die Kriegsschule, anstatt sich auf künstlerische Produktionen zu konzentrieren. Im Ersten Weltkrieg gehörte er dem Generalstab an und wurde 1919 pensioniert. Danach übte er verschiedene technische und kommerzielle Berufe aus. Ab Juni 1939 diente Hel- ler in der Deutschen Wehrmacht nacheinander als Generalstabsoffizier, Regiments- und Brigadekommandeur, stellvertr. Divisionskommandeur und Oberst. Einem Personal-Fra- gebogen der NSDAP zufolge, der am 24.5.1938 ausgefüllt wurde, war Heller bereits am 1.6.1932 in diese Partei aufgenommen worden und hatte regelmäßig Mitgliedsbeiträge bezahlt und Werbeschriften verteilt. 633Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Titel
Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Abmessungen
15.9 x 24.0 cm
Seiten
742
Kategorien
Geschichte Nach 1918
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