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Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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Gästen aus den Bereichen Literatur, Philosophie und Wissenschaft führte, erschienen als Bücher, u.a. sind dies Gespräche mit Friedrich Dürrenmatt, Paul Watzlawick und Robert Jungk. Von 1985 bis 1987 amtierte Kreuzer als Gesundheits- und Umweltminister in der österreichischen Regierung. Er wurde der erste Präsident der 1997 von der Alpen-Ad- ria-Universität Klagenfurt gegründeten „Karl Popper Foundation Klagenfurt“, für die er zwischen 1999 und 2003 mehrere Veranstaltungen moderierte. Kreuzer verfasste meh- rere biographische Werke über den sozialdemokratischen Politiker Franz Jonas. Er erhielt das goldene Ehrenzeichen des Landes Salzburg und die Goldene Kamera 1981. Quellen: Karl Popper Foundation Klagenfurt. Universitätsstraße 65–67, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Kontakt: karl.popper-foundation-klagenfurt@aau.at N.N.: Kreuzer, Franz: In: dasrotewien.at. Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie http://www. dasrotewien.at/kreuzer-franz.html [zuletzt aufgerufen 31.05.2017] N.N.: Kreuzer, Franz: In: Austria-Forum. https://austria-forum.org/af/Biographien/Kreuzer%2C_ Franz [zuletzt aufgerufen 31.05.2017] Hans Friedrich Kühnelt geboren am 20.3.1918 (Bozen), gestorben am 26.2.1997 (Wien), studierte Elektromaschi- nenbau in Innsbruck und übersiedelte 1938 nach München, wo er eine Stelle als Techni- ker bei BMW antrat. Daneben nahm er Schauspielunterricht bei Konstantin Delcoix und erhielt Engagements als Schauspieler, etwa bei Otto Falckenberg an den Münchener Kam- merspielen. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er zur Deutschen Wehrmacht ein- gezogen; 1943 wurde sein erster Band mit Gedichten aus dem Lazarett veröffentlicht. Ein zweiter Gedichtband erschien 1949; danach konzentrierte sich Kühnelt ganz auf die Dra- matik. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kühnelt am Salzburger Landestheater tätig, wo 1948 sein erstes Stück Spaß muss sein aufgeführt wurde. Ab 1949 lebte er als freier Schriftstel- ler und Restaurator von Bildern in Wien. 1951 erhielt er den Literaturförderungspreis der Stadt Wien und einen staatlichen Anerkennungspreis für Dramatik. 1959–1961 gehör- te er zu den vier „Burgtheater-Stipendiaten“ (Deutsch-Schreiner, S.  282), die auf Initia- tive Ernst Haeusermans monatliche Raten erhielten. Seine Dramen bedienen sich eines eher traditionellen, romantischen Stils, greifen aber aktuelle gesellschaftskritische Themen wie die Gefahren der Technisierung und Atom- waffen, Mängel der Flüchtlingshilfe u.ä. auf. Seinen größten Erfolg landete er 1954/55 mit dem Stück Ein Tag mit Edward, das am Wiener Burgtheater aufgeführt wurde. Die Titelfigur Edward ist ein Roboter, der mehr Gefühl beweist als die emotional erkalteten Menschen um ihn. An diesen Erfolg versuchte Kühnelt vergeblich anzuknüpfen. Sein 1956 geschriebenes Stück Es ist später als du denkst, das die Atomkriegsproblematik behandelt, wurde aber immerhin 1957 beim Dramatikerwettbewerb der Bregenzer Fest- Open Access © 2017 by BÖHLAU VERLAG GMBH & CO.KG, WIEN KÖLN WEIMAR 642 Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Titel
Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Abmessungen
15.9 x 24.0 cm
Seiten
742
Kategorien
Geschichte Nach 1918
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