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Nach 1918
Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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in der Leninhütte (1960). 1957 erscheint ihre Autobiographie Arabesken. Aufzeichnungen aus bewegter Zeit. Lazar erhielt in der DDR zahlreiche Preise wie den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze (1957) und Silber (1962), sowie die Clara-Zetkin-Medaille und den Nationalpreis (1965). Quellen: Inst. f. Zeitgeschichte München: Lazar, Auguste. In: Werner Röder, Herbert A. Strauss (Hg.): Inter- national Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945. Vol.  II, Part  2: L–Z. München [u.a.]: Saur 1983, S.  698. Susanne Blumesberger: Das Leben als Arabeske. Auguste Lazar (1887–1970). In: Michael Ritter (Hg.): Praesent 2008. Das literarische Leben in Österreich von Juli 2006 bis Juni 2007. Wien: Praesens 2007, S.  63–73. [Auguste Lazar] (gez. A.  Wieghardt) an den Globus Verlag, Briefe vom 28.12.1948 und 12.3.1949. In: Klahr-Archiv, Archiv des Globus-Verlags. Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hg.): Österreichisches biographisches Lexikon ab 1815 (2.  überarb. Aufl. online): http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_L/Lazar_Augus- te_1887_1970.xml [zuletzt aufgerufen 31.05.2017.] Ilse Ploog: Lazar, Auguste. In: Otto zu Stolberg-Wernigerode: Neue deutsche Biographie. Bd.  14, Laverrenz–Locher-Freuler. Berlin: Duncker & Humblot 1985, S.  7  f. Renate Wall: Auguste Lazar. In: Dies.: Lexikon deutschsprachiger Schriftstellerinnen im Exil 1933– 1945. Gießen: Haland & Wirth 2004, S.  246–248. Carl Merz (eigentlich: Carl Czell) geboren am 30.1.1906 (Kronstadt, Siebenbürgen), gestorben am 31.10. 1979 (Wien). Merz stammte aus einer bürgerlichen Familie, die während des Ersten Weltkriegs von Bukarest nach Wien zog. Nach dem frühen Tod der Eltern ging er 1924 wiederum nach Wien, stu- dierte Welthandel und erlangte 1928 einen Abschluss als Diplomkaufmann. Ab 1925 bemühte er sich um die österreichische Staatsbürgerschaft. Von 1931 bis 1932 war er als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg an Bühnen in Kassel, Hamburg, Hannover tätig, danach trat er an politisch-kulturkritischen Kabarettbühnen in Wien („Der liebe Augus- tin“, „Literatur am Naschmarkt“, „ABC“, „Kleines Theater“) unter dem Künstlernamen Merz auf. Nach dem „Anschluss“ Österreichs verließ Merz Wien und spielte auf Provinz- bühnen. Von 1942 bis 1944 war er am Linzer Stadttheater engagiert und veröffentlichte auch während der nationalsozialistischen Herrschaft Kurzgeschichten, Erzählungen sowie Gedichte. Nach Kriegsende scheiterte seine Mitarbeit am Innsbrucker „Kleinen Weltthe- ater“ am Vorwurf, er betreibe bolschewistische Propaganda und dem Gerücht über seine KP-Mitgliedschaft. Merz war von 1945 bis 1949 Mitglied der Sozialistischen Partei. 1946 übernahm er die Leitung des wiedereröffneten Kabaretts „Der Liebe Augustin“ in Wien, wo er 1946 Helmut Qualtinger als Schauspieler engagierte. Nach einer Verwarnung durch die sowjetische Behörde aufgrund von kritischen Äußerungen Qualtingers mahnte Merz ihn zu größerer Vorsicht. 1949/50 hielt sich Merz in der Schweiz auf. Nach dem durch- schlagenden Erfolg mit der Schnitzler-Adaption Reigen 1951 gestaltete er ab 1952 gemein- Open Access © 2017 by BÖHLAU VERLAG GMBH & CO.KG, WIEN KÖLN WEIMAR 646 Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Titel
Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Abmessungen
15.9 x 24.0 cm
Seiten
742
Kategorien
Geschichte Nach 1918
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