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Diskurse des Kalten Krieges - Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
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Humbert Fink: Österreichs unjunge Erzähler. In: Forvm (1961) H. 8, S. 463  f. Marianne Gutwinski: Studien zu Hannelore Valencak. Soziale Erfahrung, Wege zur Literatur, Pro- bleme der Wertung. Wien: Hausarbeit 1988. Evelyne Polt-Heinzl: Kein Raum zum Schwungholen. Hannelore Valencak – Chronistin der Frau- enleben nach 1945. In: Evelyne Polt-Heinzl, Daniela Strigl (Hg.): Im Keller. Der Untergrund des literarischen Aufbruchs um 1950. Wien: Sonderzahl 2006, S.  53–64. Hannelore Valencak: Die Spirale. / Begegnung nach dem Tod. In: Hans Weigel (Hg.): Stimmen der Gegenwart 1953. Wien: Dürer 1953, S.  65. Dies.: Verlorenes Paradies. In: Hans Weigel (Hg.): Stimmen der Gegenwart 1954. Wien: Dürer 1954, S.  235–243. In der Kurzbiographie am Ende des Bandes wird die Autorin unter dem Na- men Valencak-Kofler geführt. Hannelore Valencak-Kofler: Bienenlied / O bleibe, Liebe / Abend am Weiher. In: Adolf Schärf (Hg.): Zeitbilder 1955. Sozialistische Beiträge zur Dichtung der Ggenwart. Wien: Verl. d. Wie- ner Volksbuchhandlung 1955, S.  172  f. Hannelore Valencak: Furcht vor der Größe. In: Elde Vujica (Hg.): Im Dialog mit Hans Weigel. Freunde und Weggefährten erinnern sich. Graz, Wien: Styria 1998, S.  253  f. Susanne Wantoch geboren am 28.7.1912 in Trenčin (ehemals Österreich-Ungarn, heutige Slowakei), gestor- ben unter ungeklärten Umständen im Juli 1959 (Raxalpe, Niederösterreich). Susanne Wantoch wuchs ab 1921 in Linz auf, wo der Vater Siegfried Salo Eisenberger bis zur Arisierung des von ihm geleiteten Betriebes 1938 als Chemiker tätig war. Die Mutter arbeitete bei der sozialdemokratischen Zeitschrift Tagblatt. 1927 wurde Susan- ne Eisenberger, spätere Wantoch, in eine Bundeserziehungsanstalt nach Wien geschickt, wo sie 1930 maturierte und die Lehrbefähigungsprüfung für Englisch und Französisch absolvierte. In der Jugend politische Betätigung, 1931 Beitritt zum „Kommunistischen Jugendverband“ (KJV) und spätestens 1935 zur KPÖ. Erste literarische Arbeiten, die großteils unveröffentlicht geblieben sind. Im November 1938 emigrierte sie gemeinsam mit ihrem Mann, dem jüdischen Arzt Arno Theodor Wantoch, zuerst nach London und dann nach China, wo sie als Krankenschwester und Lehrerin arbeitet. Nach dem Tod des Mannes kehrt sie im Frühjahr 1947 nach Wien zurück, wo sie als freie Journalistin Hun- derte von Beiträgen – u.a. Reportagen, Übersetzungen, Nachdichtungen aus dem Chi- nesischen – für die kommunistische Presse in Österreich (u.a. Der Abend, Die Woche, Österreichisches Tagebuch) verfasst. Im März 1948 tritt sie dem „Verband demokra- tischer Schriftsteller und Journalisten Österreichs“ bei (Teilarchiv VdSJÖ) und veröffent- licht ihren ersten Roman Nan Lu. Die Stadt der verschlungenen Wege. Eine Erzählung aus dem China von heute bei Globus. 1949 erscheint Nan Lu in Lizenzausgabe in der DDR sowie in tschechischer und polnischer Übersetzung und 1950 als Fortsetzungsroman in der kommunistischen Zeitschrift Stimme der Frau. 1952 erhält Wantoch eine Halbtag- sanstellung als Filmkritikerin in der Parteizeitung Volksstimme, was ihr ermöglicht, Brotberufe wie Lehrerin oder Sekretärin aufzugeben. Auch im Tagebuch finden sich ab dem zweiten Halbjahr 1952 regelmäßig ihre Filmkritiken. Ihr Roman Das Haus in der 659Autorinnen- und Autorenlexikon
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Diskurse des Kalten Krieges Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Titel
Diskurse des Kalten Krieges
Untertitel
Eine andere österreichische Nachkriegsliteratur
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20380-3
Abmessungen
15.9 x 24.0 cm
Seiten
742
Kategorien
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