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Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918 - Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
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252 DieKonsuln Dobrzan´ski,Andreas547 *7.Mai1855,Kolomea,Galizien;Religion:röm.-kath.; † 23.Mai1920,SeekirchenbeiSalzburg. Absolvierung des Untergymnasiums; Eintritt ins k.u.k. Heer am 24. Febr. 1876 alsPrivatbeamter,vondortam5.Jänner1883alsRechnungsunterof zierI.Klasse ausgetreten und als Geschäftsmann, zuletzt in Skopje, bis zum Jahre 1889 be- schäftigt gewesen, wonach er in den Dienst des k.u.k. Konsularamtes Skopje am 28. Okt. 1889 als Honorarkanzleibeamter aufgenommen wurde. Schon 1889 wurdeinderDienstbeschreibungseineSprachbegabunghervorgehoben:„ Schreibt und spricht ziemlich fehlerlos Deutsch; verständigt sich in der serbischen und bulgarischen Sprache genügend, um amtlich aushelfen zu können; spricht und schreibtPolnischalsMutterspracheundistauchderruthenischenSpracheinWort mächtig; er verspricht überdies Italienisch zu lernen.“ Aus seiner Dienstbeschrei- bung1896/1897:„ OhnespezielleBildung,vonNaturausziemlichbefähigt;kann inadministrativenundcommerciellenAngelegenheitenselbständigurteilen;über- auseifrig imDienst;musterhaftgenauinderAmtierung.Sprichtundschreibtper- fekt Deutsch und Polnisch; spricht genügend Serbokroatisch, versteht notdürftig etwas Französisch und Italienisch.“ Of zial in Skopje, 19. April 1897; Honorar- kanzleisekretär, 20. Dez. 1902; Heirat mit Anna Mooslechner, geborene Rixinger, am 2. Juli 1902; Honorarkanzleisekretär II. Klasse, 21. Juni 1904; Goldenes Ver- dienstkreuz mit der Krone, AE vom 22. März 1907; Konsularkanzleirat, 20. Dez. 1910; nach Antritt eines dreimonatigen Urlaubs am 6. Juni 1914 Schlaganfall am 7. Juni 1914 mit linksseitiger Körperlähmung; da nach Auskunft des behandeln- den Arztes bei guter P ege Aussicht auf Arbeitsfähigkeit bestand, wurde er nicht pensioniert.Am25.Juli1914wurdeermitderBahnvonSkopjenachWientrans- portiert, um in der Monarchie bzw. in Deutschland gesund zu werden, was nicht der Fall war. Im April 1915 stellte er das Ansuchen um Versetzung in den Ruhe- stand. Bei gleichzeitiger Verleihung des Ritterkreuzes des Franz-Joseph-Ordens in den bleibenden Ruhestand versetzt, 26. Mai 1915. Bemühte sich 1918 und 1919 erfolgreichumdieZuständigkeit inÖsterreich. Dordia,Georg548 † 9.Dez.1901,Ias¸i; in der k. (u.) k. Armee vom 6. Okt. 1854– 23. Febr. 1873 (Infanterist, Gefreiter, Korporal, Feldwebel); Kanzlist beim Konsulat in Ias¸i, Dekret vom 18. Febr. 1873, Of zial daselbst, 14. März 1873; mit der provisorischen Gerenz des Honorarvize- 547 ARF4/73;NARF4/24,272. 548 ARF4/74;Jb.1897,S.159.
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Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918 Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
Titel
Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918
Untertitel
Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
Autor
Engelbert Deusch
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
Abmessungen
17.4 x 24.4 cm
Seiten
736
Schlagwörter
Konsularbiografien, Konsularausbildung, Pflichten eines Konsuls, österreichisch-ungarische Konsulate, Arbeitsverhältnisse, Honorarkonsuln, Repräsentation
Kategorien
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Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918