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Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918 - Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
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630 DieKonsuln im italienischen Konzeptsfach eingesetzt und für französische Konzepte verwen- det werden. „ Herr v. St epski war bekanntlich durch Krankheit gezwungen seine GymnasialstudieninÖsterreichabzubrechenundineinemsüdlichenKlimazule- ben. Er hat seinen Aufenthalt in Venedig jedoch dazu ausgenützt, um die 5 Jahres- cursederkönigl.ital.Scuolasuperioredicommercio,ramaConsolare,mitErfolgzu absolviren, was, wenn er italienischer Staatsbürger wäre, nach Ablegung der Fach- prüfungimMinisteriumdesÄußern,seineAufnahmeindenital.diplomatischen- oder Consulats-Conceptsdienst ermöglicht hätte.“ St. stellte den Antrag auf Titel und Charakter eines Attachés [Kairo, 22. Januar 1897, Nr. III (A– C)]; Kanzlei- sekretär II. Klasse, 19. April 1897; dem Konsulat in Kairo als Urlaubsvertretung für VK Dr. Friedrich Szarvasy provisorisch zugeteilt, Erlass v. 23. Febr. 1899; aus der Beurteilung vom 24. Mai 1899: „ St epski ist seit 1. März l. J. bei diesem k.u.k. Consulate in Verwendung und hat den ebenso zahlreichen als manigfachen an ihn gestellten Anforderungen bestens entsprochen. Er wurde in den verschiedens- ten Dienstzweigen herangezogen, er muß als sehr tüchtig ausgebildeter Konzepts- beamte bezeichnet werden“ (Sonnleitner, Kairo, 24. Mai 1899, Nr. LXVI.); ab 4. Dez. 1899 de nitiv zugeteilt; VK, 8. Dez. 1899; interimistischer Gerent des Konsulates in Port Saïd, vom 25. Mai– 9. Sept. 1900; desgleichen vom 2. Aug.– 13. Nov. 1901; nach Saloniki versetzt, 14. Nov. 1901; aus Kairo abgereist, 29. Dez. 1901;DAinSaloniki19.Jänner1902;mitderinterimistischenGerenzdesKonsu- latesinBitolabetraut,vom17.Okt.1902– 17.Jänner1903;demGeneralkonsulat inBeirutzurDienstleistungzugewiesen,Erlassv.18.Nov.1902;DA7.April1903; interimistischerGerentinDamaskusvom3.– 20.März1904;interimistischerGe- rentinJerusalemvom15.Okt.1904– 3.Jänner1905;Stepskiersuchteam12.Dez. 1904 aus Jerusalem um Erlaubnis, eine Studie „ Russland im Heiligen Land“ unter dem Pseudonym Julius d'Oliva in katholischen Zeitschriften in deutscher, italie- nischer und polnischer Übersetzung veröffentlichen zu dürfen (es handelte sich dabei um das Streben Russlands im Hl. Land, durch Einsatz von Geld Ein uss zu gewinnen); es wurde ihm aus Angst vor Entdeckung nicht gestattet; zur ständigen Leitung des Konsulates in Port Saïd berufen, Erlass v. 20. Dez. 1904; DA 5. Jän- ner 1905; legte 1905 eine Studie über die Hafenerweiterungsanlagen in Port Saïd vor; Heirat am 21. Sept. 1905 in Venedig mit Frl. Ella Rechsteiner vom Reheto- bel (*6. Jänner 1876, Hausbesitzerin in Venedig; V: Friedrich Rechsteiner v. R., Großgrundbesitzer, Inhabereiner Spedition und deutscherHonorarkonsul in Ve- nedig); Titel eines Konsuls, 12. Mai 1907; Konsul, 11. Juni 1908; aushilfsweise dem Generalkonsulat in Venedig zugeteilt seit 21. Sept. 1910; der Verwendung in Port Saïd enthoben und dem Generalkonsulat in Venedig de nitiv zugeteilt, 28.Juni1911;dortbis30.Jänner1914gewesen;mitderLeitungdesKonsulatesin Nizza betraut, AE v. 28. Nov. 1913; DA 2. Febr. 1914; Amtstätigkeit dort einge- stellt,10.Aug.1914;demAußenministeriumprovisorischzugeteilt,11.Juni1915;
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Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918 Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
Titel
Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918
Untertitel
Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
Autor
Engelbert Deusch
Verlag
Böhlau Verlag
Ort
Wien
Datum
2017
Sprache
deutsch
Lizenz
CC BY 4.0
Abmessungen
17.4 x 24.4 cm
Seiten
736
Schlagwörter
Konsularbiografien, Konsularausbildung, Pflichten eines Konsuls, österreichisch-ungarische Konsulate, Arbeitsverhältnisse, Honorarkonsuln, Repräsentation
Kategorien
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