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Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
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166 II. Funktionen auf der Riemann’schen Fla¨che vonT′mittelsw den Punktw=∞nicht enthalten, und das Bild muss eine zusammenha¨ngende Begrenzungslinie haben gerade so wieT′. Die Punktewa1,wa2,wa3,wa4, die den Punkten a1, a2, a3, a4 von T ′ entsprechen, sind ganz gewo¨hnliche Punkte derw-Ebene. Die Winkel des krummlinigen Parallelogrammesw1w2w3w4 mu¨ssen zu- sammengenommen 4 Rechte geben, denn sie geben zusammengenommen die isogonale Abbildung der Umgebung des Punktesm, welcher zu den vier Zip- felnm1,m2,m3,m4 inT ′wird, und der Punktm ist ein ganz gewo¨hnlicher Punkt vonT, es wird also seine Umgebung mit Erhaltung der Winkel abge- bildet. Denken wir uns nun die Fla¨cheT unzerschnitten, aber die LinienA und Fig. 48. B markirt. Wenn wir mit x dann A u¨berschreiten, so wirdwnicht mehr im Paral- lelogrammw1w2w3w4 liegen, sondern,daman mit x in T′ an die LinieA2 gelangen wu¨rde und u¨ber dieselbe hinaustritt, so wird w die LinieA′2 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 48) u¨berschreitenundwennwirnunwiederT′ ab- bilden wollen, so mu¨ssen wir vonm4 d. h. auf der w-Ebene von w4 anfangen und erhalten das Parallelogrammw4w3w ′ 2w ′ 1, welches sich an das erste w1w2w3w4 la¨ngs w3w4 anlegt, unddiesemkongruent ist.AnalogwirdbeiUe- berschreitung vonB in T die Abbildung von T′ ein Parallelogrammw2w3w′′4w′′1 liefern, das dem ersten kongruent ist. Neben das Parallelogramm w4w3w ′ 2w ′ 1 wird sich nun wieder la¨ngsw3w ′ 2 ein anderes legen, welches auchw2w ′′ 1w ′′ 4w3 la¨ngs w′′4w3 anliegt und dieses nicht u¨berdeckt. Denn da um w3 sich die Winkelw2,w1,w4 des ersten Parallelogrammes lagern, so werden dieselben, da ihre Summe vier Rechte ist, gerade die Umgebung von w3 erscho¨pfen und die vier kongruenten Parallelogramme lagern sich also lu¨ckenlos umw3 herum. Auf diese Art erhalten wir die Riemann’sche Fla¨cheT auf unendlich viele Parallelogramme in der Ebenew abgebildet und diese lagern sich lu¨ckenlos so nebeneinander, dass sie die ganzew-Ebene u¨berdecken. Hierbei wird auf jedes derselben die Riemann’sche Fla¨cheT vollsta¨ndig abgebildet. Nennt man Werte vonw, welche von einander nur um ganzzahlige Viel- fache vonC undC1 verschieden, sind einander kongruente Werte, so liegen die zu dem Punktew kongruenten Punkte jeder in einem anderen Paralle- logramm und alle die Punkte kommen zur Deckung, sobald man die Paral-
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Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Titel
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Autor
Karl Bobek
Verlag
Druck und Verlag von B. G. Teubner
Ort
Leipzig
Datum
1984
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
290
Schlagwörter
Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
Kategorie
Lehrbücher
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