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Wenn wir aber auf diese Art q direkt ausκ erhalten ko¨nnen, so ko¨nnen
wir auchK undK′ einfacher berechnen. Es ist na¨mlich
q= e−pi K′
K ,
also
logq=−piK ′
K
und
K′=−K
pi logq. (g)
Kennen wir alsoK und q, so istK′ auch gegeben. Nun haben wir auf
S. 173 gesehen, dass
2K
pi =ϑ23 = (1+2q 2 +2q4 + · ··)2
ist, und daher liefert die
Gleichung√
2K
pi = 1+2q2 +2q4 +2q9 +2q16 + · ·· (h)
den Wert vonK, sobald q aus (f) bestimmt ist. Wir sehen also, dass sobald
q gegeben ist, auch die Gro¨ssenK undK′ daraus berechenbar sind.
58. Wir gehen nun dazu, die elliptischen Normalintegrale II. und III. Gat-
tung durch das elliptische Integral I. Gattung auszudru¨cken.
Als Normalintegral II. Gattung nahmen wir nach Legendre das Integral
J= ∫ z
0 z2dz√
(1−z2)(1−κ2z2)
an.
Setzt man z= su, so wird, da
du= dz√
(1−z2)(1−κ2z2)
ist,
J= ∫ u
0 s2udu.
Wenn wir nun s2u in integrabler Form durch die ϑ-Funktionen aus-
dru¨cken, so haben wir das Verlangte geleistet.
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Titel
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Autor
- Karl Bobek
- Verlag
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Ort
- Leipzig
- Datum
- 1984
- Sprache
- deutsch
- Lizenz
- PD
- Abmessungen
- 21.0 x 29.7 cm
- Seiten
- 290
- Schlagwörter
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Kategorie
- Lehrbücher