Web-Books
im Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Lehrbücher
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Seite - 252 -
  • Benutzer
  • Version
    • Vollversion
    • Textversion
  • Sprache
    • Deutsch
    • English - Englisch

Seite - 252 - in Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen

Bild der Seite - 252 -

Bild der Seite - 252 - in Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen

Text der Seite - 252 -

252 I. Kurven dritter Ordnung d. h.uhat die vier Werte 1 2c, 1 2c+ Ω 2 , 1 2c+ Ω′ 2 , 1 2c+ Ω+Ω 2 ; zufolge der Kongruenz 2u+(γ−c)≡γ ersieht man aber, dass diese vier Punkte Tangenten besitzen, welche durch den Punkt, dessen Argument (γ−c) ist, hindurch gehen und da von einem beliebigenPunktederKurveandieselbenurvierTangentengehen∗) , so sind die vier zusammenfallenden Punkte der TransformationT diejenigen, in wel- chen die Geraden des Bu¨schels, welcher die Transformation T hervorbringt, die Kurve beru¨hren. InS ko¨nnen zwei entsprechende Elemente nicht zusammenfallen, da aus u≡ v auch c≡0 folgen wu¨rde, alsoS die Identita¨t wa¨re. Die Verbindungs- geraden entsprechender Punkte hu¨llen im Allgemeinen eine Kurve 6. Klasse ein, die 3. Klasse wird, wenn c eine halbe Periode ist. [Vergl. Harnack, Math. Ann. Bd. IX, S. 96.] Man erkennt nun leicht, dass die neun Kollineationen u=−v+ 2 3 γ+ µΩ+µ′Ω′ 3 involutorische Centralkollineationen mit einem Wendepunkte als Kollineati- onscentrum sind, deren Kollineationsaxe die harmonische Polare des Wen- depunktes ist, d. h. die Gerade, welche die Beru¨hrungspunkte der drei vom Wendepunkte noch an die Kurve gehenden Tangenten entha¨lt. Diese Gerade muss daher jeden Strahl durch den zugeho¨rigen Wendepunkt so schneiden, dass der Schnittpunkt den Wendepunkt harmonisch trennt von den zwei an- dern Schnittpunkten des Strahles mit der Kurve. Kombinirtman irgendzweidiesercentralenKollineationen, soerha¨ltman eine KollineationS, fu¨r die u=v+ µΩ+µ′Ω′ 3 ∗) Denn soll die Tangente eines Punktesudurch den Punktv gehen, so muss 2u+v≡γ sein, d. h.u kann nur die vier Werte −12(v−γ),−12(v−γ)+Ω2 ,−12(v−γ)+Ω ′ 2 ,−12(v−γ)+Ω+Ω ′ 2 haben. Vergl. des weitern: Harnack, Mathematische Annalen, Bd. IX, S. 1. Ist der Punkt v ein Wendepunkt, also v= 13γ+ νΩ+ν′Ω′ 3 , so u¨berzeugt man sich leicht, dass einer der vier Punkte mit ihm zusammenfa¨llt, und dass die drei u¨brigen dann auf einer Geraden liegen.
zurück zum  Buch Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen"
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Titel
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Autor
Karl Bobek
Verlag
Druck und Verlag von B. G. Teubner
Ort
Leipzig
Datum
1984
Sprache
deutsch
Lizenz
PD
Abmessungen
21.0 x 29.7 cm
Seiten
290
Schlagwörter
Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
Kategorie
Lehrbücher
Web-Books
Bibliothek
Datenschutz
Impressum
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen