Page - 101 - in Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl - seine Herkunft und sein Werk
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101Wagner
von der Mühl
Abb. in der Festschrift zur Sammelausstellung in Linz 1926 Freistädter Anzeiger Nr. 21 / 1925
„Sieben Jahre nach dem Ende des Weltkrieges wird
auch Freistadt ein Kriegerdenkmal erhalten. Das
Komitee hat in seiner letzten Sitzung sich für den
Entwurf des akad. Bildhauers Adolf Wagner, gebür-
tig aus Rohrbach, entschieden. Das originelle Werk,
als Epitaphium gedacht, wird an der Rückwand
der Vorhalle des Pfarrkirchenturms zur Aufstellung
gelangen. Die Tafeln mit den Namen der Gefallenen
werden in Freistadt ausgeführt. Das Werk ist den
bescheidenen Mitteln angepaßt, welche zur Verfü-
gung stehen.
Als Motiv wählte der Künstler das flammende
Schwert mit dem Bildnis des Heiligen Michael, in
Kupfer getrieben.
Das Schwert in der Hand des Erzengels symboli-
siert die Überwindung des Bösen.
Freistädter Anzeiger, Juni 1926
„ Es ist kein Geheimnis, daß dieses Denkmal nach
der Fertigstellung mancherorts scharfe Kritik ge-
funden hat. Das Abweichen von der Schablone und
die ungewohnte Technik der Treibarbeit in Kupfer
fanden wenig Verständnis. Umso erfreulicher war
die Anerkennung, welche dem Werk in der Linzer
Kritik zuteil wurde, als „Prachtleistung in Idee und
Ausführung“ gewürdigt zu werden.“
Ubell in der Festschrift 1926
„Originell in der Idee und materialgerecht in der
Ausführung, ist dieses durch und durch künst-
lerisch empfundene Stück eines der wenigen
modernen Kriegerdenkmäler, die eine wirkliche
Bereicherung der Kunst bedeuten.“
Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
seine Herkunft und sein Werk
- Title
- Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
- Subtitle
- seine Herkunft und sein Werk
- Author
- Anton Brand
- Publisher
- Museumsinitiative Rohrbach
- Date
- 2014
- Language
- German
- License
- CC BY-NC 4.0
- Size
- 21.0 x 21.0 cm
- Pages
- 244
- Category
- Kunst und Kultur