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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl - seine Herkunft und sein Werk
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163Wagner von der Mühl dem Linzer Bauernberg zur Aufstellung. 1925 schuf er für die Pfarrkirche in Freistadt ein in Kupfer getr. Kriegerdenkmal, 1926 ein Bronzedenkmal für die gefallenen Studenten der Linzer Bundesrealschule. Weitere Kriegerdenk- mäler entstanden für Ottensheim u. Haslach, Grabdenkmäler für Wien, Linz, Steyr u. Rohrbach. Ein für die Hatschek’sche Familiengruft in Vöcklabruck bestimmter relief-geschmückter Sarkophag (1928) wurde 1933 mit dem Preis der Stadt Wien ausgezeichnet, 1934 auf der Internat. Christl. Kunstaus- stellung in Rom gezeigt. 1929 wurde der „Stafettenläufer“ fertiggestellt, 1930 die Brunnenfigur „Ständchen“ mit dem Jubiläumspreis des Künstlerhauses prämiert, 1939 machte der in Holz geschnitzte „Mühlviertler Bauerntanz“ mit der Ausstellung „Berge und Menschen der Ostmark“ die Runde durch Deutsch- land. Für das Beamtenhaus in Zell am See arbeitete Wagner 1923 eine Madonna (Mar- mor), für die Friedenskirche in Urfahr eine „Pietà“, für das Hospiz Badga- stein 2 überlebensgroße „Eremiten“ (Stein , 1924). Die Bronzegruppe „Es ist ein Reis entsprungen“ trug 1925 den Staatspreis ein. Für das Siechenheim Hartheim schnitzte er 1937 einen Altar. Trefflicher Porträtplastiker: Büsten Graf Überacker (1913), Präs.Dr.Dingho- fer, Prof.Ortner, Dir.Ferd.Exl (Bronze) 1922, Frau Exl (Marmor) 1924, Schauspieler Ed.Köck als „Grutz“, Maler Karl Borschke (1924) u. Ehepaar Hans Hatschek, Bruckner-Relief an der Pfarrk. in Linz (1936). Für die Exl-Büsten wurde Wagner 1924 die gold. Medaille der Stadt Salzburg ver- liehen. Marmorbüste Ferd.Exls 1940 von den Wiener Städt. Museen erworben. Terrakottabüste Stefan Fadingers (1941) im Linzer Landesmuseum, Terrakot- tafigur des Rattenfängers v.Hameln vom Kulturamt der Stadt Wien f.e. Sied- lung angekauft. Seit 1923 ist Wagner Mitglied des Künstlerhauses dessen Ausstellungen er regelmäßig beschickt. Seit 1938 zeigt Wagner im Künstler- haus folgende Werke: In der Sommer-Ausstellung 1938 die 4 Bronzen „Tänze- rin“, „Hochzeitsreise“, „Venus“ und „Mars“, in der Ausstellung „Berge und Menschen der Ostmark“ (März 1939) die bereits erwähnte Holzschnitzerei „Mühlviertler Bauerntanz“, in der Frühjahrs-Ausstellung 1941 die Großfigur einer „Mutter“, in Frühjahrs-Ausstellung 1942 eine Porträtbüste der Schau- spielerin Klara Maria Skala, in der Jubiläumsausstellung des Künstlerhauses 1941/42 ein Holzrelief „Bauerntanz“, in der Frühjahrsausstellung 1943 ei- nen Brunnen-Entwurf „Das goldene Wiener Herz“, in der Bildnis-Ausstellung 1943/44 die Büste von Eduard Köck, Ferdinand Exl und Leo Slezak.
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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl seine Herkunft und sein Werk
Title
Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl
Subtitle
seine Herkunft und sein Werk
Author
Anton Brand
Publisher
Museumsinitiative Rohrbach
Date
2014
Language
German
License
CC BY-NC 4.0
Size
21.0 x 21.0 cm
Pages
244
Category
Kunst und Kultur
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Bildhauer Adolf Wagner von der Mühl