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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar ZUR DATIERUNG:DerBrief lässt sichmithilfedesaufden4.September 1940 datierten Briefes (Nr.53), in dem ALH auf seinen – vermutlich währendLS’Aufenthalt abdem10. Juli (Nr.50) inSt.Wolfgangmünd- lich erteilten – Auftrag, ihm in Wien einen Band Adalbert Stifter zu besorgen, Bezug nimmt, auf den späten August 1940 datieren – ebenso wie der nächste Brief (Nr.52), in dem ALH ähnlich wie im vorliegenden nachLS’diesbezüglichenRechercheerfolgen fragt.DieVorbereitungen, die ALH im vorhergehenden Brief traf („Nun werde ich Dir ein feines Zimmerleinnehmen[...]“), deutendaraufhin,dassLS füreinigeZeit nach St.Wolfgang kam. Gut möglich, dass sie – die es gewohnt war, für Wochen, ja Monate auf Sommerfrische zu gehen – den größten Teil desSommers inSt.Wolfgangverbrachte.Dieswürdeden rechtgroßen AbstandzumvorgehendenBrief erklären. MinisterRust ]BernhardRust (1883–1945),von1933–1945Reichsmi- nister fürWissenschaft,ErziehungundVolksbildung.Das in seinerAmts- zeit erlassene „Gesetz zurWiederherstellungdesBerufsbeamtentums“ hattedieEmigrationzahlreicher (vorallem jüdischer)Wissenschaftler zurFolge. RegierungspräsidentenvonSalzburg ]Dr.AlbertReitter (1895–1962), Regierungspräsident und Gauhauptmann (1939–1945), ursprünglich Rechtsanwalt, galt als sehr kulturinteressiert. Zu R. siehe Heinz Dopsch/ Hans Spatzenegger (Hrsg.): Geschichte Salzburgs – Stadt und Land. Salz- burg:VerlagAntonPustet1981–1991,S.1120,1151,1157,2387,2527f. Schalk ] Anton Schalk (1868–1951), trat 1902 gemeinsam mit Gleich- gesinntenausder „AlldeutschenVereinigung“GeorgRitter vonSchöne- rers ausundgründetemit ihnendie „FreialldeutscheVereinigung“ (ab 1903„DeutschradikalePartei“).Die „Deutschradikalen“bzw. „Alldeut- schen“ setzten sich füreineVereinigungallerDeutschsprachigenunter derFührungPreußensein. Schönerer ]GeorgRittervonSchönerer (1842–1921),deutschnationa- ler Politiker, übte u.a. großen Einfluss auf Adolf Hitler aus (vgl. Birgitte Hamann:HitlersWien. Lehrjahre einesDiktators.München:Piper1996, S.337–363). Tschau ] „Den Rekord an Popularität [in St.Wolfgang, C.D.] aber hält nach wie vor Emil Jannings. – – Hier ist es am schönsten. Zwischen Bäumen der See, den Abschluß des Panoramas bilden die weißen Stein- halden des Toten Gebirges. [...] – – Jeden Morgen um sechs geht es im Bademantel hinunter zum See. Mit einem Satz sind er und seine beiden Chow-Chow im Wasser“ (Karl Kraus: In einer Nummer. In: Die Fackel 260
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Title
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Subtitle
Briefe 1938-1945
Author
Christopher Dietz
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2013
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Size
15.5 x 23.5 cm
Pages
468
Categories
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