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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny - Briefe 1938-1945
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4 Kommentar unmöglichenTrottel Bernau ]AlfredBreidbach-Bernau. jemandenzubeeinflußen ]DaraufLS ineinemundatiertenBriefkon- zept (SteinFA): „[...] weil auch ich der Meinung bin daß es falsch ist jemandenzubeeinflußen.Duhast teilweise recht:Mankannnicht für jemandanders lebenoderdenkenwollen.Nur,mankannauchnichtalle anderenSchicksaleverachten,man ist janureinRadldessenSchicksal treibt und getrieben wird im Zusammenhang mit anderen. Man kann sichauchgarnicht soabgrenzen,weil,waseinemgefühlsmäßignahe- steht gar nicht mehr der, die oder das andere ist, sondern man selbst ist. Freut esDichnichtwennesDeinemFreundgutgeht?oderdemWaldi [HundALHs,C.D.]?Nichtweil ... sondernes freutDich.“ dieUhrangesehen ]GerhardT.Buchholz,deroffenbarmitderÜber- bringung des Geschenks betraut war, kehrte von ALH unverrichteter Dinge zurück und schrieb konsterniert an LS: „Er [ALH, C.D.] rief mich gesternan undbat, in IhremAuftrag,das fraglicheStück mitzubringen. Hattemich schondieseinwenigbefremdet, sowuchsmeinErstaunen, als er, nachdemer seineehrlicheundhelleBegeisterunggeäusserthatte, nachdemPreis fragte. IchhättedieZahlganzbestimmtnichtgenannt, wenn er nicht ausdrücklich erklärt hätte, dass Sie ihn dazu aufgefordert haben, die Kaufsumme gegebenenfalls zu verauslagen, wenn er von der Preiswürdigkeit überzeugt ist. Jetzt geschah, was ich voraussah. Bei demgenanntenPreisbekamerdasEntsetzenunderklärte schliesslich nach lebhaftem inneren Kampf, dass er selbstverständlich ein so teures Geschenk nicht von Ihnen annehmen könne“ (Gerhard T. Buchholz: Brief an Maria Charlotte Sweceny [SteinFA]. Berlin. o.D. [Sept. 1941]). Darauf LS an ALH (undatiertes Konzept, SteinFA): „Er [Buchholz, C.D.] schreibtunteranderendummenSachen:BeidemgenanntenPreisbe- kamerdasEntsetzenunderklärte schließlichnach ,lebhaftem inneren Kampf‘, daß er ,selbstverständlich‘ ein so teures Geschenk von Ihnen nichtannehmenkönne.Das tutmirweh.Was istdennGeld,Neni,daDu dochweißt,daßesmirnicht fehlt?Gibt es teureundbilligeFreuden? Mir kam es nur darauf an, Dir eine ,große‘ Freude zu machen. Aber gut. Reden wir nicht mehr davon. Vielleicht habe ich es auch ungeschickt angefangen[...].“Weiter schreibtLS: „Dubist geradeanscheinend in einer schlechten Haut, was auch Dein Brief bestätigt: Nichts als Vorwür- fe gegen andere. Ich will nicht von der Berechtigung derselben gegen andere sprechen. Mir aber mußt Du zubilligen, meinem Wunsch Dich inverhältnismäßigerSicherheit zuwissenAusdruckgebendarf [sic!]“ (ebd.). 293
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Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny Briefe 1938-1945
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Title
Alexander Lernet-Holenia und Maria Charlotte Sweceny
Subtitle
Briefe 1938-1945
Author
Christopher Dietz
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2013
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-205-78887-4
Size
15.5 x 23.5 cm
Pages
468
Categories
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