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Anton Kuh - Biographie
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141 »Die Druckerschwärze ist noch frisch«  – »Börne, der Zeitgenosse« »Juda greift […] nach deutschem Geistesgute. Und Juda geht noch wei- ter. Alles, was uns heilig ist, zu dem wir in Ehrfurcht und voll Stolz, es unser nennen zu dürfen, emporblicken, soll planmäßig herabgesetzt, verekelt und [uns] so genommen werden, um es dann durch jüdisches Schrifttum zu ersetzen. Diesen Plan enthüllt ein Buch, das gerade jetzt herausgekommen ist und uns den Juden Börne (richtig: Löw Baruch) als Zeitgenossen empfiehlt, an den wir uns zu halten haben, wenn wir richtige Republikaner sein und die Gegenwart verstehen wollen. Und der sattsam bekannte Anton Kuh, dessen jüdische Anmaßung alle Grenzen übersteigt, gibt das Buch heraus. Was er an Börnes Schriften wert hält, der Gegenwart in Erinnerung zu bringen, ist zwar sehr be- zeichnend, soll aber weiter nicht erörtert werden. Lehrreich für uns ist, was Kuh, der lebende Zeitgenosse, über seinen verstorbenen Gesin- nungs- und Blutsgenossen zu sagen hat, was ihm an diesem besonders gefällt. Dieser Löw Baruch hatte sich mit Vorliebe an  – – Goethe ge- rieben, und das macht ihn dem Kuh so sympathisch und deswegen soll der Gegenwart dieser Baruch empfohlen sein. Und so hören wir das von Baruch über Goethe ›gefällte‹ Urteil, von Kuh wiedergekaut. Mit dem höhnenden Worte vom ›Geistespapst der Deutschen‹ hebt es an. Dann wird erzählt, wie in Börne ›ein Volksherz gegen einen Diktator rebellierte‹. ›Gott hat aus dem Stoff des Gewöhnlichsten das deutsche Genie geschaffen‹  – glaubt dieser Kuh witzeln zu sollen  –, ›Gott hat den Beamten einen apollinischen Oberbeamten gegeben, den Schlaf- rock zum Purpur geweiht, der Mittelmäßigkeit den großen Funken ins Herz gelegt‹. Großartig diese  – jüdische Frechheit! Für diesen Baruch- Kuh ist Goethe ›eine prächtige kosmische Seifenblase als Entgelt tief- innerster Unfreiheit‹. So entstand der ›olympische Ostrazist. Es ent- stand das Urbild des Begriffes »Erlauchte Tüchtigkeit« zum Fluch für ein Volk.‹ Goethe ist  – Kuh sagt es uns  – zum Fluche für die Deutschen geworden. […] Dem Kuh geht der Baruch in der ›Vernichtung‹ Goethes noch nicht weit genug und so sagt er an anderer Stelle: ›Er (Baruch) hätte noch hinzufügen können, daß der Mann, der die Klärchen und Gretchen schuf, ein Deflorierer und Vergeistiger der deflorierten Ob- jekte war  – – Generalpatron aller, die ihr Lüstlingstum in Schöngeisterei tauchen.‹ Der Jude schreibt das!! Für diesen Kuh ist Goethe ›ein mit
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Anton Kuh Biographie
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
Title
Anton Kuh
Subtitle
Biographie
Author
Walter SchĂĽbler
Publisher
Wallstein Verlag
Location
Göttingen
Date
2018
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-8353-3189-1
Size
13.8 x 22.2 cm
Pages
576
Category
Biographien
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