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26713.1
Einleitung
Auch wenn bisher noch kein Trend zu einem anderen Konzept aufgrund der höheren
Automatisierung festzustellen ist, kann bei einer erheblichen Änderung der Fahrzeug-
führung dies anders aussehen. Daraus leitet sich die Frage ab: Bringt die Möglichkeit des
autonomen Fahrens die aktuelle Konzeptwelt der Automobile durcheinander, sei es durch
starke Verschiebung der Marktanteile oder durch neue Konzepte?
Bevor auf die Frage weiter eingegangen wird, soll eine Abgrenzung der konzeptbestim-
menden Merkmale erfolgen, damit eine gleichmäßige, das Gesamtfahrzeug betreffende
Ebene geschaffen wird und die nochmals vielfältigere Welt der Detaillösungen ausgeblen-
det werden kann. Dabei sind zuvor die Anforderungen zu identifizieren, die später die
Konzeptauswahl dominieren werden.
In Abb. 13.1 ist eine Auswahl von Bereichen dargestellt, aus denen sich die Anforderun-
gen ergeben. Viele der Anforderungen sind physikalisch – oftmals konfliktionär – verknüpft
und nur über einen Abwägungs- und Priorisierungsprozess miteinander vereinbar, wie z. B.
eine stromlinienförmige Aerodynamik im Gegensatz zu markanten Stylingkomponenten.
Für die hier beabsichtigte Diskussion der obersten Konzeptebene werden die Konzepte
hinsichtlich
Karosserie,
Antrieb,
Fahrwerk,
Innenraum,
Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS)
Abb. 13.1 Anforderungsbereiche für eine Konzeptentscheidung [4]
Autonomes Fahren
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung