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Steuerung und Management in einem Verkehrssystem mit autonomen
Fahrzeugen328
Lichtsignalanlagen. Somit ist davon auszugehen, dass auch von dieser Seite weitere
Korrekturen des unten stehenden Simulationsergebnisses zu erwarten sind.
Trotzdem liefert diese Simulation erste wichtige Erkenntnisse, die in Abb. 15.10 zu
sehen sind. Selbst ohne weitere MaĂnahmen ist das autonome System in dem Sinne effizi-
enter, dass zwischen fĂŒnf und 80 Prozent Verlustzeit eingespart wird, mit einem Mittelwert
von rund 40 Prozent. Mit den gewÀhlten Parametern Àndert sich allerdings die Varianz der
Reisezeiten relativ wenig, das System wird somit zwar schneller, aber nicht unbedingt auch
verlÀsslicher. Das könnte sich Àndern, wenn auch das Verkehrsmanagement realistisch si-
muliert wird, entsprechende Arbeiten werden derzeit vorbereitet.
15.8 Fazit
In diesem Beitrag wurden erste Ăberlegungen angestellt, wie ein Verkehrsmanagement auf
die Möglichkeiten des autonomen Fahrens eingestellt werden muss. Die prÀsentierten
Fallbeispiele demonstrieren, dass je nach Szenario ganz verschiedene Verbesserungen im
Verkehrsablauf durch das EinfĂŒhren autonomer Fahrzeuge zu erreichen sind.
Leider lassen sich die zu erreichenden Verbesserungen schwer in eine einzige Zahl zu-
sammenfassen. So wurde beispielsweise in Abschn. 15.4 demonstriert, dass die KapazitÀt
einer LSA sich durchaus verdoppeln lÀsst. Ist an der entsprechenden Anlage die Nachfrage
gering, so ist von dieser Verdoppelung relativ wenig zu merken. Arbeitet die Anlage hin-
gegen am Rande ihrer KapazitĂ€t, dann fĂŒhrt schon eine geringfĂŒgige Erhöhung der Kapa-
zitÀt zu einer erheblichen Verbesserung.
Das lÀsst sich sehr schön anhand des Szenarios in Abschn. 15.5 nachvollziehen: Hier
durchlĂ€uft die Nachfrage alle Werte von sehr gering bis zur (zeitweisen) ĂbersĂ€ttigung.
Abb. 15.10 Vergleich der Verlustzeiten zwischen einer Simulation mit menschlichen Fahrern
(gelbe Kurve) und einer Simulation, bei der die Pkw autonom fahren (blaue Kurve). Jeder Daten-
punkt ist ein gleitender Durchschnittswert aus den acht benachbarten Ein-Minuten-Werten. Die
Streuung der Werte beider Kurven ist nicht sehr unterschiedlich und deshalb nicht dargestellt
Autonomes Fahren
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
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