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69531.3
Multimethodischer Untersuchungsansatz zum autonomen Fahren
Die Antworten der je 250 Befragten wurden manuell zusammengefasst, kategorisiert
und anschlieĂźend spezifischen Konnotationen zugeordnet (s. Abb. 31.2). FĂĽr den An-
wendungsfall Vollautomat mit Verfügbarkeitsfahrer gab es insgesamt 3750 Einträge; davon
waren 2587 (69 Prozent) aus verschiedenen GrĂĽnden ungĂĽltig, z. B. weil der Bezug zur
Frage nicht erkennbar war. Beim Vehicle-on-Demand gab es insgesamt 3750 Einträge, von
denen 2512 (67 Prozent) ungĂĽltig waren. Abbildung 31.2 zeigt die Verteilung von Aussagen
mit verschiedenen Konnotationen: positiv, ambivalent, negativ oder ohne Konnotation –
die ungültigen Beiträge sind dabei schon heraus gerechnet, die Prozentzahlen beziehen sich
auf die verbliebenen Nennungen.
Während für den Vollautomaten mit Verfügbarkeitsfahrer eine knappe Mehrheit positiv
konnotierte Beschreibungen verwendet, trifft dies nur fĂĽr 35 Prozent der Begriffe beim
Vehicle-on-Demand zu. 40 Prozent der Aussagen waren eher negativ konnotiert – beim
Vollautomaten waren dies 36 Prozent der Begriffe. Ein kleinerer Teil der Begriffe (9 bzw.
8 Prozent) war ambivalent – d. h., solche Aussagen konnten nicht als eindeutig positiv oder
negativ identifiziert werden.
Insgesamt fallen die Zuordnungen, die unabhängig voneinander jeweils dem einen
(Vollautomat) oder dem anderen (Vehicle-on-Demand) Fahrzeug zugeschrieben wurden,
relativ ähnlich aus; viele Antwortkategorien sind sowohl bedeutungsgleich als auch ähnlich
bezüglich ihrer prozentualen Verteilung. Auf einige prägnante Unterschiede wird nach-
folgend eingegangen. AuĂźerdem werden die Zuschreibungen, wo dies sinnvoll erscheint,
daraufhin geprĂĽft, welche instrumentellen, emotionalen und symbolischen Eigenschaften
dem autonomen Fahrzeug zugeschrieben werden.
Vollautomat mit VerfĂĽgbarkeitsfahrer
Im Feld „Positive Wertungen“ entfielen 17 Prozent der Aussagen auf die Antwortkategorie
„bequem“, gefolgt von „gut“ (13 Prozent), „sicher“ (11 Prozent), „entspannend“ (10 Pro-
Abb. 31.1 Bereitschaft, das präferierte Verkehrsmittel durch ein autonomes Fahrzeug zu ersetzen
Autonomes Fahren
Technische, rechtliche und gesellschaftliche Aspekte
Gefördert durch die Daimler und Benz Stiftung