Page - 144 - in Bildspuren – Sprachspuren - Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
Image of the Page - 144 -
Text of the Page - 144 -
144 | Heinrich Pfandl
Abb. 3: Ljŭbljane. – Laibach. Mèstni trg – Rathausplatz. Verlag Stengel & Co.,
Dresden, gelaufen 1898
Quelle: Sammlung Pfandl (01534)
Sowohl die Endung der Stadt („Ljŭbljane“ statt Ljubljana), das in keiner slawi-
schen Sprache existierende Graphem „ŭ“ (mit schüsselförmigem Halbkreis) für
„u“ sowie das für das Slowenische untypische Vokalzeichen in „Mèstni trg“ (statt
Mestni trg) zeugen davon, dass die Karte von Druckern hergestellt wurde, die des
Slowenischen nicht mächtig waren.
Eleganter zieht sich hier schon ein Laibacher slowenischer Verleger aus der
Affäre, wenn er die folgende, auch für das deutsche Publikum bestimmte Karte
produziert:
Bildspuren – Sprachspuren
Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
- Title
- Bildspuren – Sprachspuren
- Subtitle
- Postkarten als Quellen zur Mehrsprachigkeit in der späten Habsburger Monarchie
- Authors
- Karin Almasy
- Heinrich Pfandl
- Editor
- Eva Tropper
- Publisher
- transcript Verlag
- Date
- 2020
- Language
- German
- License
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-8394-4998-1
- Size
- 14.8 x 22.5 cm
- Pages
- 346
- Keywords
- Postkarte, Mehrsprachigkeit, Habsburger Monarchie, Alltagsgeschichte, Kurznachrichtenträger, Alltagskommunikation, Fotografie, Untersteiermark, Mikrogeschichte, Eisenbahn, Tourismus
- Categories
- Geschichte Historische Aufzeichnungen