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Vor 1918
Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur - 1618–1918
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Sektion IV: Zeremonielle Räume und die „Öffentlichkeiten“ 307 Anmerkungen 1 Stephan Günzel (Hg.), Raum. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart 2010, 90–120; Susanne Rau, Räume. Konzepte, Wahrnehmungen, Nutzungen (Historische Einführungen 14), Frankfurt am Main-New York 2013. 2 An sich ist Klangraum in erster Linie ein Begriff der Neuen Musik, doch finden sich Klangraum- Inszenierungen schon weit früher, beispielsweise in der Kirchenmusikpraxis am Dom zu S. Marco in Venedig oder am Salzburger Dom; Heinrich Ignaz Franz Bibers 53-stimmige Missa Salisburgensis wird nur durch die Installation der einzelnen Musikgruppen im Raum schlüssig. 3 Werner Paravicini, Krieg der Zeichen? Funktionen, Medien, Formen bürgerlicher und höfischer Repräsentation in Residenzstädten des Alten Reichs. Einführung und Zusammenfassung, in: Jan Hirschbiegel/Werner Paravicini (Hg.), In der Residenzstadt. Funktionen, Medien, Formen bür- gerlicher und höfischer Repräsentation, Ostfildern 2014, 11–34, 15. 4 Gerrit Jasper Schenk, Zeremoniell und Politik. Herrschereinzüge im spätmittelalterlichen Reich (Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters 21), Köln-Weimar-Wien 2003; Ste- phan Albrecht (Hg.), Stadtgestalt und Öffentlichkeit. Die Entstehung politischer Räume in der Stadt der Vormoderne, Köln-Weimar-Wien 2010. 5 Barbara Stollberg-Rilinger, Neue Forschungen zur symbolischen Kommunikation in Spätmit- telalter und Früher Neuzeit, in: Zeitschrift für historische Forschung 27 (2000), H. 3, 389–405; Barbara Stollberg-Rilinger, Symbolische Kommunikation in der Vormoderne. Begriffe – Thesen – Forschungsperspektiven, in: Zeitschrift für Historische Forschung 31 (2004), H. 4, 489–527. 6 Man denke beispielsweise an die Begräbnisse der letzten österreichischen Kaiserin Zita am 1. April 1989 oder an jenes des letzten österreichischen Thronfolgers, Dr. Otto Habsburg, am 16. Juli 2011, die gleich Staatsbegräbnissen inszeniert wurden, obwohl offiziell als Privatbegräbnisse deklariert. 7 Bewusst oder unbewusst wurde sowohl in der Beibehaltung der Flaggenfarben, der Übernahme der Wappenschilde (in mehr oder weniger überarbeiteter Form) sowie in der Wahl der Residenzen der republikanischen Staatsoberhäupter an die althergebrachte Symbolik angeschlossen. In Öster- reich wurde zwar die schwarz-goldene kaiserliche bzw. habsburgische Flagge verbannt und die rot- weiß-rote als Staatssymbol eingeführt, die Flaggenfarben der habsburgischen Länder jedoch wurden weitgehend belassen und als Residenz Räumlichkeiten mit deutlich habsburgischer Prägung in der Hofburg gewählt. Lediglich das Staatswappen wurde deutlich überarbeitet und auch die Staats- hymne sollte ausgetauscht werden (was jedoch erst in der 2. Republik nachhaltig geschah – in der 1. Republik kehrte man schließlich zur neu textierten Kaiserhymne zurück). 8 Zur Diskussion dieses ursprünglich kunsthistorischen Begriffes in der Musikwissenschaft vgl. Elisa- beth Fritz-Hilscher, Kaiserstil? Überlegungen zum Konnex zwischen Zeremoniell und höfischer Musikproduktion am Hof Karls VI., in: Musicologica Brunensia 47 (2012), 1, 79–91; zur wesent- lich weiter fortgeschrittenen Diskussion in der Kunstgeschichte vgl. Herbert Karner, Reichsstil, Kaiserstil oder die Kunst des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Kunstgeschichte und politische Begriffskonstruktion, in: Hartmut Krones/Theophil Antonicek/Elisabeth Fritz-Hil- scher (Hg.), Die Wiener Hofmusikkapelle III: Gibt es einen Stil der Hofmusikkapelle?, Wien-Köln- Weimar 2011, 233–251. 9 Alexander Rösler/Bernd Stiegler, Grundbegriffe der Medientheorie, Paderborn 2005.
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Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur 1618–1918
Representing the Habsburg-Lorraine Dynasty in Music, Visual Media and Architecture
Title
Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur
Subtitle
1618–1918
Editor
Werner Telesko
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2017
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-20507-4
Size
17.0 x 24.0 cm
Pages
448
Categories
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