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366 Sektion IV: Zeremonielle Räume und die „Öffentlichkeiten“
Christoph Bartels (Hg.), Meisterwerke bergbaulicher Kunst vom 13. bis 19. Jahrhundert, Aus-
stellungskatalog des DBM und des Kreises Unna auf Schloß Cappenberg, Bochum 1990, 562–588.
Neuerdings ist es der slowakischen Kunsthistorikerin Barbara Balážová gelungen die Autoren das
Handsteins zu identifizieren. Es waren zwei Kremnitzer – der Goldscheider Matthias Scarwuth
und den Goldschmied Franz Xaver Glantz. Vgl. Barbara Balážová, Zlatníctvo stredoslovenských
banských miest v ranom novoveku, Bratislava 2016, 247–259. In ihrem Buch über Artefakte der
Goldschmiedeproduktion in den niederungarischen Bergstädten wird auch die Entstehung von älte-
ren Handsteinen thematisiert.
58 Zum ursprünglich sakralen Kontext der Handsteine vgl. Slotta, Nr. 244: Handsteine (wie Anm.
57), 562.
59 Ein zusammenfassender Begriff für den gesamten Montanbereich, d. h. ärarische, bergstädtische und
privat-gewerkschaftliche Bergwerke, Montanbetriebe und ihre Verwaltung.
60 Höhe 39,5 cm, Breite 50 cm, Tiefe 40,6 cm.
61 In seiner Funktion als Tafelaufsatz bzw. in der kaiserlichen Kunstkammer konnte der Handstein
auch später als Visualisierungsstütze bei der Narration dieser Reise genutzt werden.
62 Von ganz außen rechts nach links zur ‚Feuermaschine‘ sind es: Ein Pochwerk, wo das Erz zerkleinert
wurde, davor Waschwerk mit Schlämmherden zur mechanischen Abtrennung der metallhaltigen
Partikel und daneben Feinwäsche per Hand. Links davon steht ein Schmelzherd zur konzentrieren-
den Schmelzung der metallhaltigen Partikel und schließlich weiter links ein Treibherd, das einen Teil
der Trennschmelzung zur Gewinnung des Silbers repräsentiert. Beide Typen der Hüttenöfen sind
auch im Goldenen Bergbuch näher beschrieben.
63 „In hoC eoDeM LoCo orbis romani lumen summusq. monarcha visus erat. viii juni.“ Das
reale Vorbild des Flurdenkmals wurde direkt bei den Bergwerken in Kremnitz kurz vor der Reise der
Söhne Franz I. Stephans errichtet, damit sie auch hier in seine Fussstapfen treten können. Nach ihrer
Abreise wurde auf Kosten der städtischen Bergbau-Gewerkschaft (‚Stadt- und Rosaische Handlung‘)
auch ein Flurdenkmal zum Andenken ihres eigenen Besuchs errichtet.
64 Zum Beispiel über die von der Nobilität beherrschten Komitate – mit Anweisungen an die Komit-
atsverwaltungen bezüglich der Reise von Preßburg nach Schemnitz.
65 Allein die Kosten des kurzen Kremnitzer Aufenthalts beliefen sich auf 9365 fl. und 6 xr., wovon die
k. k. Münze nur 1500 fl. übernahm, den Rest beglich die Stadt Kremnitz. Vgl. Matunák, Z dejín
(wie Anm. 41), 255.
66 Über die Kosten und Verbrauch der Reise Franz I. Stephans informieren ausführlich Elena Kašia-
rová/Elena Síkorová, Finančné a hmotné náklady spojené s cisárskou návštevou Banskej Štiavnice
a Kremnice v roku 1751, in: Kowalská/Čelková (Hg.), Zlatá a strieborná cesta (wie Anm. 2),
109–154. Zu der Reise von 1764 vgl. Kulcsár, II. József (wie Anm. 2), 55 f.
Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur
1618–1918
Representing the Habsburg-Lorraine Dynasty in Music, Visual Media and Architecture
- Title
- Die Repräsentation der Habsburg-Lothringischen Dynastie in Musik, visuellen Medien und Architektur
- Subtitle
- 1618–1918
- Editor
- Werner Telesko
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2017
- Language
- German
- License
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-205-20507-4
- Size
- 17.0 x 24.0 cm
- Pages
- 448
- Categories
- Geschichte Vor 1918