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Die Süddeutsche Küche - auf ihrem gegenwärtigen Standpunkte
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Page - 231 - in Die Süddeutsche Küche - auf ihrem gegenwärtigen Standpunkte

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231 schneidet man fein ausgetrieben zu viereckigen Fleckchen, stutzt eine Ecke ab, be- streicht sie mit MohnMe und rollt sie so zusammen, daß die abgestutzte Seite inwendig kommt. Nun legt man sie gebogen auf das mit Butter bestrichene Backblech, läßt sie zugedeckt aufgehen und bestreicht sie mit Ei, ehe man sie in den Ofen gibt. Damit die Fülle nicht herausrinnt, bestreicht man die Fleckchen mit Ei und gibt diese Fülle oder Eingesottenes als Häufchen in die Mitte. M i t Ealse. Man macht mürben Germteig (Seite39—4 0), treibt ihn i aus und macht Kipfel wie oben angegeben, mit guter Ealse gefüllt, bestreicht sie ^ vor dem Backen mit Ei, und streut Mandeln und Zucker darauf. ! Oder: Man macht von Germbu tterteig mit Ealse gefüllte Kipfcl, die ^ man vor dem Backen mit Ei bestreicht und mit grob gestoßenem Zucker bestreut. ^ M i t Rosinenfül le. Mürben Germteig treibt man aus, schneidet ihn zu Fleckchen, gibt Rosineufülle (Seite 42) darauf, formt sie zu Kipfeln, die ! man mit Zucker und Mandeln bestreut, bäckt, oder nach dem Backen beeist und ! mit Anis bestreut. l M i tKo r i n t hen . 4 Loth Butter, 3 Dotter treibt man ab, mischt 1 Loch Germ, Zucker, Ealz, ^ Pfund Mehl und ungefähr ^ Seidel Milch zu einem ziemlich festen Teige und schlägt ihn ab. Gegen Ende kommen 4 Loth Korinthen dazu, ^ Man schneidet ihn zn Stucken, formt Kipfel davon und läßt sie auf dem beschmierten Bleche gehen. Vor dem Backen bestreicht man sie mit Ei und streut grob gestoßenen Zucker darauf. Feine ungefül l te. 6 Loth Butter, 4 Dotter, 2 Löffel Zucker, treibt ^ man ab, gtbt ^ Loth Germ, mit 1 Löffel Obers aufgelöst, und ^ Pfund Mehl, ff g , dazu, formt davon Kipfeln, die man auf dem Bleche gehen laßt, mit Ei bestreicht und mit Mandeln und Zucker bestreut. M i t Van i l le . Man macht mürben Teig von ^ Pfund Butter, 1/2 Pfund Mehl, 2 Dottern, 1 Loth Germ, ^ Seidel Milch, 2 Loch Zucker mit Vanille und etwas Salz. Nenn er zum letztenmal ausgetrieben ist, sticht man Fleckchen mit einem großen Krapfcnstecher aus, rollt jedes zusammen, legt sie gebogen aus das Blech und läßt sie gut gehen. "^ 'streicht sie dann mit Ei unk bestreut sie stark mit Vanille-Zucker.Man be Schleiche Flesel. I n 2 Seidel Mehl bröselt man 2 Loth Schmalz, gibt Salz, Zucker, 1 Loth Germ, und Obers ungefähr ^ Seidel dazu. Mau arbeitet den Teig mit den Händen auf dem Brette gut ab, bis er glatt ist, treibt ihn messerrücken- dick aus, schneidet ihn zu viereckigen Fleckchen, die man mit Eiklar bestreicht, mit Mandeln und Zucker bestreut, und an einem warmen Orte gehen läßt. Bismiten von Germteig. 6 Loth Butter treibt man mit 4 Tattern ab, gibt 1 Loth Germ, mit 3 Löffel Milch aufgelöst, Zucker, Ealz, 6 Löffel Obers, und so viel Mehl dazu,
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Die Süddeutsche Küche auf ihrem gegenwärtigen Standpunkte
Title
Die Süddeutsche Küche
Subtitle
auf ihrem gegenwärtigen Standpunkte
Author
Katharina Prato
Publisher
U. Leykam's Erben
Location
Graz
Date
1858
Language
German
License
PD
Size
37.2 x 65.9 cm
Pages
350
Keywords
Kochbücher, Kochen, Rezepte
Category
Küche und Garten
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