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Biogra en 311
bei der k.u.k. Gesandtschaft in So a unterstellt gewesen sein; im Jänner 1916 in
Skopje nachweisbar; im Aug. 1916 erfolgte eine Intervention in So a, weil der
bulgarische General Petrow gegen unzensierte Berichterstattung aus Skopje auf-
trat; Ritterkreuz des Franz-Joseph-Ordens am Bande des Militärverdienstkreuzes,
AE vom 11. Juni 1916; bis Mitte Sept. 1917 in Skopje nachweisbar; DA in der
k.u.k. Gesandtschaft in So a am 15. Okt. 1917; nach Ni delegiert und dort am
1. Dez. 1917 eingetroffen; Zivilverdienstmedaille, AE vom 22. Aug. 1918; am
14. Okt. 1918 Ni infolge feindlicher Bedrohung verlassen, anschließend in den
StandderVerfügbarkeitversetzt;mitderGerenzdesKonsulatesStuttgartbetraut,
Erlass vom 13. April 1919; DA am 26. April 1919; Konsul, Dekret vom 31. Dez.
1919; 5. April 1921 Heirat mit Natalie Baronin Rassler von Gamerschwang; pro-
visorischer Gerent des Generalkonsulates München ab 9. Sept. 1921; Titel eines
Generalkonsuls II. Klasse, 1921; Versetzung als Legationsrat in die österreichische
Gesandtschaft in Warschau, Dekret vom 8. Nov. 1922; dort tätig bis März 1927.
Als GK II. Klasse nach Jerusalem zur Errichtung eines österreichischen Konsula-
tes geschickt: Ankunft in Jerusalem am 14. April 1927; unter Belassung in seiner
Funktion als Generalkonsul in Jerusalem zum Konsularrichter für Ägypten mit
dem Sitz in Alexandrien ernannt, 9. Jänner 1930; am 5. Mai 1933 in Jerusalem
plötzlichverstorben.
Hahn,JohannGeorgvon,Dr. jur.640
V: Dr. med. Philipp Hahn (1770 1836, hessen-darmstädtischer Adel 1821), Garnisons-
arzt in Mainz und Frankfurt, seit 1814 Hessen-Homburgischer Leibarzt, Titel eines Ge-
heimrats,1828;
M: Elisabeth (1785 1862), Tochter des Gastwirts Johann Aug. Zucker (1742 1801) in
RegensburgundderUrsulaMargarete(1748 1792),geb.Hessling;
*11. Juli1811,FrankfurtamMain; 23.Sept.1869,Jena;
GymnasiuminMainz,1823 1828;JusstudiuminGießenundHeidelberg,1828
32; Promotion summa cum laude in Heidelberg, 4. Sept. 1832; Dissertation:
De auctore pacti de hereditate tertii in jure Romano et Germanico ; Aufenthalt
in Paris, Winter 1832/33; Aufenthalte in Wien und München; trat 1834 in den
griechischen Justizdienst: Richter in Nafplion; nach Verlegung der königlichen
Residenz nach Athen im Jänner 1835: Beschäftigung im Justizministerium ohne
Beherrschung der Landessprache; wegen wachsender Abneigung der Griechen ge-
gen Fremde im Staatsdienst ersuchte Hahn nach kurzer Zeit um Versetzung zum
Bezirksgericht Tripolis (Peloponnes); obwohl er wegen seines jugendlichen Alters
nur als Beisitzer verwendet wurde, hatte er Funktion und Gehalt eines Richters
640 AR F 4/121; Wurzbach Bd.7, S.200f; ADB Bd.10, S.366 369; NDB, Berlin 1966, Bd.7,
S.510f.Gerland,S.289 310.BesteWürdigung:Grimm.
Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918
Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
- Title
- Die effektiven Konsuln Österreich(-Ungarns) von 1825-1918
- Subtitle
- Ihre Ausbildung, Arbeitsverhältnisse und Biografien
- Author
- Engelbert Deusch
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2017
- Language
- German
- License
- CC BY 4.0
- Size
- 17.4 x 24.4 cm
- Pages
- 736
- Keywords
- Konsularbiografien, Konsularausbildung, Pflichten eines Konsuls, österreichisch-ungarische Konsulate, Arbeitsverhältnisse, Honorarkonsuln, Repräsentation
- Categories
- Geschichte Vor 1918