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Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
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148 I. Die Riemann’sche Fla¨che der Funktion y. umkreisen, ohne ausA′ auszutreten, so wird, wennx′ seinen urspru¨nglichen Wert erha¨lt, auchydenurspru¨nglichenWertannehmen.Dasselbegilt fu¨r die untereEbene. IndieserWeisewerdenjezweiPunktenx′undx′′ inderoberen undunterenEbene,welchedenselbenWertvonx repra¨sentiren,dieWerte+y und−y entsprechen. Die Zweige der Funktion y sind auf diese Art in der Umgebung des Punktesx0 auch in der Darstellung der Variablenxgetrennt. Eine Schwierigkeit tritt fu¨r die Werte x= a1, a2, a3, a4 auf, fu¨r welche beideZweigeder Funktiongleichwerden und welche man Verzweigungswerte nennt. Fig. 30. Diese Schwierigkeit wird folgendermassen behoben: Nehmen wir den Punkt x= a1. Da fu¨r diese beide Werte y null, also einander gleich werden, so lassen wir die urspru¨nglich getrennt verlaufenden Ebenen, in denen wir x deuten, daselbst zusammenha¨ngen. Sei nunx1 ein Wert vonx, welcher so beschaffen ist, dass der Modul |x1−a1| kleiner sei als der Radi- us des KreisesK1, der alle anderen Punkte a2, a3, a4 ausserhalb la¨sst, und seien x ′ 1, x ′′ 1 die beiden Punkte (Fig. 30) in der oberen und un- teren Ebene, welche diesen Wert repra¨sentiren und+y1 und−y1 diezugeho¨rigenWertevony. Wir umkreisen nun mitx′, vonx′1 ausgehend, den Punkta1, ohne ausK1 hinauszutreten. Dabei wird, wenn x′ in die urspru¨ngliche Lage x′1 kommt. Fig. 31. ynichtdenurspru¨nglichenWert+y1 anneh- men, sondern−y1, d. h. den Wert, den wir dem Punktex′′1 zugeordnet haben. Ko¨nnten wir es nun so einrichten, dass nach einmali- ger Umkreisung von a1 der Punkt x ′ nicht mitx′1, sondern mit dem darunter liegenden x′′1 zusammenfa¨llt, so ha¨tten wir bewirkt, dassauchbei einmaligerUmkreisungvona1 dieFunktiony eindeutigbleibt,da jax′′1 mit x′1 der Lage in den Ebenen nach nicht iden- tisch ist. Das Verlangte ist aber leicht zu errei- chen. Denken wir uns (Fig. 31) von a1 aus eine Gerade aq in beliebiger Richtung gezo- gen bis u¨ber K1 hinaus und la¨ngs dieser die beiden Ebenen zerschnitten. Hierdurch erhalten wir vier Ra¨nder. Nun verbinden wir jeden Rand des obe- ren Blattes mit dem gegenu¨berstehenden Rande des unteren Blattes, wie ne-
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Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Title
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Author
Karl Bobek
Publisher
Druck und Verlag von B. G. Teubner
Location
Leipzig
Date
1984
Language
German
License
PD
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
290
Keywords
Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
Category
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