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Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
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150 I. Die Riemann’sche Fla¨che der Funktion y. von einander, es ha¨ngt das obere mit den oberen, das untere mit dem un- teren zusammen und wir ko¨nnen daher sagen unsere Riemann’sche Fla¨che ha¨ngt vollsta¨ndig zusammen, wenn wir x =∞ eben als einen Punkt im oberen Blatte fu¨r den y= +∞wird und einen zweiten im unteren Blatte fu¨r den y =−∞wird, deuten. Hierdurch ist das von der Darstellung der komplexen VariablenxVerlangte vollsta¨ndig geleistet. 38. Es tritt aber hier etwas auf, was von Bedeutung fu¨r das Folgende wird. Man sagt: Eine oder mehrere geschlossene Linien C begrenzen auf einer Fla¨cheT einenTheilderselbenvollsta¨ndig,wennesunmo¨glich ist, ausdiesem Theile ohne Ueberschreitung der LinienC an den Rand der Fla¨che (wenn dieselbe einen besitzt) oder in einen anderen Theil derselben zu gelangen. Sind pund p′ einander gegenu¨berliegende Punkte der Ufer vonC, so werden dieselbenverschiedenenTheilenvonT angeho¨ren,dieCbegrenzt.Kannman von p sowohl als von p′ an den Rand der Fla¨che kommen, dann begrenzen die LinienC fu¨r sich allein genommen keinen Theil vollsta¨ndig. Oder auch, kann man von p nach p′ auf einer Linie, die innerhalb T verla¨uft, gelangen, ohne C oder irgend einen Rand von T zu u¨berschreiten, so begrenzen die LinienC sicherlich keinen Theil von T vollsta¨ndig. Fig. 34. Fig. 35. So begrenzt ein Kreis auf der Kugel jede der beiden Calotten vollsta¨ndig; hingegen begrenzt ein Meridiankreis eines Torus keinen Theil desselben vollsta¨ndig, denn ein Parallelkreis desselben fu¨hrt von einem Uferpunkte zu dem gegenu¨berliegenden, ohne ersteren zu u¨berschreiten. Auch begrenzen beide zusammen, als Linien C aufgefasst, keinen Theil des Torus vollsta¨ndig. Wohl aber begren- zen zwei Meridiankreise zusammengenommen einen Theil vollsta¨ndig. Jede geschlossene Linie in der Zahlenebene, auf der wir die komplexe Gro¨sse z deuten, begrenzt ebenfalls einen Theil dieses Ge- bietes vollsta¨ndig. Anders ist es bei unserer aus zwei Bla¨ttern bestehenden Riemann’schen Fla¨che. Zieht man eine geschlossene Linie, welche keinen der Punkte a1, a2, a3, a4 einschliesst, so begrenzt, wie man sieht, diese den Theil, den sie einschliesst, vollsta¨ndig. Denn schneidet man la¨ngs dieser Li- nie, welche ganz in einem Blatte verlaufen muss, die Fla¨che durch, so fa¨llt das Innere heraus, ein Beweis, dass es mit der u¨brigen
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Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Title
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
Author
Karl Bobek
Publisher
Druck und Verlag von B. G. Teubner
Location
Leipzig
Date
1984
Language
German
License
PD
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
290
Keywords
Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
Category
Lehrbücher
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