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174 III. Das elliptische Normalintegral
Wa¨re die Differentialgleichung(
dz
dv )2
=G2(1−z2)(1−κ2z2) (1a)
vorgelegt, so wu¨rde sich z=f(v) als eine doppeltperiodische Funktion zwei-
ter Ordnung von v ergeben. Setzt man aberu=Gv, so wird (1a) u¨bergehen
in (
dz
du )2
= (1−z2)(1−κ2z2),
deren Lo¨sung
z= ϑ3
ϑ2 ϑ1(u)
ϑ0(u)
ist. Also ist
f(v) = ϑ3
ϑ2 ϑ1(Gv)
ϑ0(Gv)
und die Perioden von f(v) sind
2ω1 = 4K
G ,ω′1 = 2K1
G .
Dann ist mit Ru¨cksicht auf 2K = piϑ23, da ϑ3 nur von K1
K = ω′1
ω1 abha¨ngt,
G= piω1ϑ
2
3.
Fig. 52.
Eswu¨rdenurnochzuerwa¨hnensein,dasswir fru¨herdasPeriodenparalle-
logramm auch gradlinig begrenzt annahmen, wa¨hrend wir auf S. 165 fanden,
dass imAllgemeinendieBegrenzungslinienunseresParallelogrammeskrumm
sind. Diess ist aber unwesentlich und kann das krummlinige Parallelogramm
Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Title
- Einleitung in die Theorie der Elliptischen Funktionen
- Author
- Karl Bobek
- Publisher
- Druck und Verlag von B. G. Teubner
- Location
- Leipzig
- Date
- 1984
- Language
- German
- License
- PD
- Size
- 21.0 x 29.7 cm
- Pages
- 290
- Keywords
- Mathematik, Math, Ellipsen, Funktionen, Intervall, Integral
- Category
- Lehrbücher