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Der Fürst baut eine Kulturlandschaft : Eisenstadt 169
125 Vgl. Franz Karl 1819, S. 8, 10. Damals gab es
dann auch schon die Genfer Kühe ; vgl. Kapitel
IV.2.2.
126 Nennung des Geländes vor der Umgestaltung
als Baumschule in : EPA, CD 1818/2586,
27. Juni 1818. Erstmals ist der Kauf einer
schweizerischen Rinderherde 1806 nachweisbar
(vgl. EPA, DD 1806/4884, 2. August 1806). stolz vorführen125. Heimstätte der Vorzeigekühe sollte eine von Moreau entwor-
fene Menagerie im Osten des Eisenstädter Gartens werden, die sich mit der Frage
nach der Gestaltung einer architektonischen Mustergutsanlage beschäftigte, deren
Bedeutung mit ihrem Standort besonders hervorgehoben wurde. Der sogenannte
»Viehstandgrund«126 in Eisenstadt integrierte, wie der Meyerhof seines Schwagers
Aloys Liechtenstein in Eisgrub, Schauställe für Zuchtvieh in den Garten und stand
sendungsbewusst für das aufklärerische Konzept des Fürsten als sachverständigen
Modell der Wimpassinger Brücke, Holzmodell, um
1810. Esterházy Privatstiftung, Schloss Eisenstadt,
ehem. Modell-, Plan- und Instrumentensammlung
Eisenstadt.
»Plan des Ersten Stockwerckes samt Facciade und
Profil des Wimpassinger Klosters«, Gouache von
Jakob Rauschenfels von Steinberg (1779–1841),
1807. Ungarisches Nationalarchiv, Budapest,
Familienarchiv Esterházy, Plansammlung.
Nikolaus II. Esterházy und die Kunst
Biografie eines manischen Sammlers
Entnommen aus der FWF-E-Book-Library
- Title
- Nikolaus II. Esterházy und die Kunst
- Subtitle
- Biografie eines manischen Sammlers
- Author
- Stefan Körner
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2013
- Language
- German
- License
- CC BY-NC-ND 2.0
- ISBN
- 978-3-205-78922-2
- Size
- 23.0 x 28.0 cm
- Pages
- 404
- Category
- Kunst und Kultur