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Tagebuch 1937/3
Helma de Gironcoli publizierte u. a. ihren Briefwechsel mit dem Maler Alfred Kubin, der auch
gerne Gast „im Coneglianer Hügelhaus“ der Gironcolis gewesen war (Gironcoli 1965, 18).
31 Aufgrund ihres großen Formats konnten Tintorettos Gemälde „Die Anbetung des Golde-
nen Kalbs“ (um 1562) und das „Jüngste Gericht“ (um 1560) nicht zur Ausstellung in den
Ca’ Pesaro transferiert werden und verblieben in situ, i.
e. in der Kirche Madonna dell’ Orto,
Venedig, der Grabstätte von Jacopo und Domenico Tintoretto.
32 Maria Schoenberg war Tochter von Hans Schoenberg und dessen Frau Emma, geb. Pohl,
einer Cousine HTs. Schoenbergs hatten in der Nachbarschaft der Tietzes in Döbling gelebt.
Kirche San Sebastiano, Venedig (1. Hälfte 16. Jh.), mit Fresken Paolo Veroneses.
Die „Mostra di Paolo Veronese“ sollte schließlich von April–November 1939 im Palazzo
Giustinian in Venedig stattfinden. Kuratiert wurde die Schau von Rodolfo Pallucchini.
Möglicherweise spielt ETC auf Umbauten in der Scuola di San Rocco gegen Ende des 19.
Jahrhunderts an (Scuola Grande di san Rocco, Building and history).
33 Tintoretto, Hochzeit zu Kanaa, 1561, Kirche Santa Maria della Salute, Venedig.
Fondamenta delle Zattere – Uferpromenade entlang des Canale della Giudecca, Venedig.
Die Casa Frollo auf der Giudecca Insel – Palast (17. Jh.), der im frühen 20. Jh. als Hotel
diente und in dem Tietzes Quartier bezogen.
34 Der friaulische Dichter und Publizist Franco de Gironcoli war Professor für Urologie und
Spitalsleiter.
Maler Fritz Zerritsch d. J., 1938/39 Lehrer an der Wiener Graphischen Lehr- und Ver-
suchsanstalt, war Schöpfer zahlreicher Briefmarken sowie des 1.000-Schilling-Geldscheins
im Jahr 1938. Nach 1945 schuf er erneut einige österreichische Banknoten (Fritz Zerritsch,
Österreichische Nationalbank).
Vermutlich handelte es sich um Ella Zilsel, Ehefrau des Wiener Philosophen und Volks-
bildners Edgar Zilsel (1891–1944, Selbstmord). Ella Zilsel war in Wien Professorin an
einer Mädchenmittelschule gewesen. Ihre Stelle im Schuldienst hatte sie bereits 1934 aus
politischen Gründen verloren (ÖStA, VVSt, VA 39527 Dr. Zilsel Ella ; Zilsel 1990, 43 ;
erstmals abgedruckt in Stadler 1988).
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Erica Tietze-Conrat
Tagebücher, Volume II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
- Title
- Erica Tietze-Conrat
- Subtitle
- Tagebücher
- Volume
- II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
- Editor
- Alexandra Caruso
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC-ND 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79545-2
- Size
- 17.0 x 24.0 cm
- Pages
- 346
- Category
- Biographien