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Erica Tietze-Conrat - Tagebücher, Volume II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
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268 Tagebuch 1938/1 mit dem Thema „Battle between the German troops under Frederick Barbarossa and the Romans near to the Castel Sant d’Angelo and the Tiber“ (Tietze/Tietze-Conrat 1944, Nr. 1.941, 321). Die Bezeichnung der dargestellten Schlacht mit „Cadore“ stammte von Ridolfi (Tietze-Conrat 1925d). Mit „Gernsheimer“ war der Fotograf Helmut Gernsheim, jüngerer Bruder von Walter Gernsheim, gemeint, der damals zwischen London und Paris pendelte (Helmut Gernsheim, Harry Ransom Center, The University of Texas at Austin). „Auktion von Mathey“  – es handelte sich um Verkäufe durch den Kunsthistoriker Jacques Mathey in der Nachfolge seines Vaters, des Malers und Sammlers Paul Mathey (1844– 1929) „Il [Paul Mathey] aurait été l’expert le plus étonnant du marché parisien. Mais jamais il ne voulut exercer ce métier officiellement.“ (Paul Mathey, Fondation Custodia, Collection Frits Lugt.) 45 Tiepolo, Fresken aus Mira, Villa Contarini, Musée Jacquemart-André, Paris. Die von Dürer gezeichneten Hände ragen aus Hemdsärmeln hervor, um 1494, Albertina, Wien (Tietze/Tietze-Conrat 1937a, Nr. 62a, Abb. 171). 46 Die dreijährige Tochter von Josef und Mimi Floch, „Mucki“ (resp. Mouki), hieß eigentlich Jenny Eva. Gemeint ist einer der beiden Brüder Köhler. Wolfgang Köhler, Psychologe und Verhal- tensforscher, gilt als einer der Begründer der Gestaltpsychologie ; sein Bruder Wilhelm war Kunsthistoriker und Studienkollege ETCs an der Wiener Universität. Beide Brüder hat- ten als überzeugte Nazigegner Deutschland nach 1933 verlassen und Professuren in den Vereinigten Staaten angenommen. Ob einer der beiden schließlich bei Christoph Tietzes „Affidavit“ behilflich gewesen ist, konnte nicht ausfindig gemacht werden. „Silbervogel“  – siehe TB 1937/2, 17.6. Eine satirische Zeitschrift namens „Slur“ konnte nicht ausfindig gemacht werden. Gemeint ist die Malerin und Kunstkritikerin Edith Auerbach, eine nahe Freundin von ETCs Schwester Ilse. Edith Auerbach überlebte die NS-Konzentrationslager (Kahmann unveröff.). 47 Place Jacques Patissou (1880–1925), Nantes. 48 Der deutsche Kunsthistoriker Oskar Fischel war anerkannter Spezialist für Raffael Santi. Aus Altersgründen emigrierte Fischel 1939, erst relativ spät, nach England, wo er unmittel- bar darauf verstarb (Oskar Fischel, in Wendland 1999a, 147–151). 49 Die Geschichte um das Bild aus dem Besitz von Leo Michelson wurde vermutlich mit einem Verkauf über den Kunsthändler Bottenwieser abgeschlossen. Instruktionen für die Haushälterin Therese Kurzweil. HT sollte seine letzte und zugleich gefährlichste Reise nach Wien antreten, wo er vom „Anschluss“ Österreichs an das Deut- sche Reich überrascht wurde.
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Erica Tietze-Conrat Tagebücher, Volume II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
Title
Erica Tietze-Conrat
Subtitle
Tagebücher
Volume
II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Editor
Alexandra Caruso
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-205-79545-2
Size
17.0 x 24.0 cm
Pages
346
Category
Biographien
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