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Tagebuch 1938/1
pies, are in a small lateral chapel on the right of the church, six more, also including copies,
are in the St. Catherine Chapel on the left […]. The scenes represented are from the
legend of St. Catherine as told in the Passionale. […] The stained glass windows have not
been discussed outside local guidebooks which, however, fail to recognize their historical
place and importance. They used to be attributed to Lucas van Leyden, a collective name
in Italy for northern art products of the early Renaissance period. […] Neither attribution
deserves discussion, the connection of the glass paintings with Dürer’s entourage being
recognizable at first sight.“ (Tietze-Conrat 1945a, 13–14.)
Um wen es sich bei der Person namens Wimmer gehandelt haben könnte, muss Spekula-
tion bleiben.
„Die Leute in Kansas“
– die Herausgeber des „Print Collector’s Quarterly“ waren in Kan-
sas City ansässig. Der Aufsatz der beiden erschien 1938 als „Titian’s woodcuts“ (Tietze/
Tietze-Conrat 1938c).
Zu Adrienne siehe TB 1937/1, 17.5.
120 „In einem kleinen Garten am Lungarno delle Grazie, welcher früher den Einblick
durch ein Eisengitter von der Straße aus gestattete, hatte Liphart zufällig ein kleines in
der Hausmauer befestigtes Marmorrelief entdeckt, das ihm bei näherer Besichtigung
von keinem geringeren als Michelangelo herzurühren schien. In seiner Uneigennützig-
keit teilte er seine Ansicht über das Relief dem nichts ahnenden Besitzer mit, der ihm
jedoch schlecht dafür lohnte, indem er nach einiger Zeit den Zutritt zu dem Garten
untersagte. So hatte auch ich das Stück nur aus respektvoller Entfernung durch das
Gitter zwischen dichten Büschen hindurch mehr ahnen als sehen können, bis mir vor
wenigen Monaten der Fideikommisserbe […], Lipharts Enkel […], hier in Berlin das
Original vorlegte er hatte den glücklichen Gedanken gehabt, den Marmor als Erinne-
rung an seinen verehrten Großvater jetzt nach dessen Tode käuflich zu erwerben […].“
(Bode 1891, 167.)
121 In der Albertina befinden sich mehrere Entwurfszeichnungen Michelangelos für das
Fresko der „Schlacht bei Cascina“ für den Palazzo Vecchio in Florenz (siehe dazu Birke/
Ker tész 1992–1994).
Raffael, Disputa del Sacramento, um 1510, Stanza della Segnatura, Vatikan, Rom.
122 Giovanni Galbiati
– Präfekt der Biblioteca Ambrosiana von 1924–1951 (Giovanni Galbi-
ati, Associazione Italiana Biblioteche).
Vermutlich dachte ETC an Jean de Gourmont.
123 Antonio Morassi, Giorgione, Mailand 1942.
Antonio Morassi, Disegni antichi dalla collezione Rasini in Milano, Mailand 1937.
124 „Festa dell’Impero“
– nach der Annektion Abessiniens rief Benito Mussolini am 9.5.1936
das „Impero (coloniale) italiano“ aus.
Antonio Morassi war zu diesem Zeitpunkt Direktor der Brera-Pinakothek, Mailand. Um
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Erica Tietze-Conrat
Tagebücher, Volume II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
- Title
- Erica Tietze-Conrat
- Subtitle
- Tagebücher
- Volume
- II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
- Editor
- Alexandra Caruso
- Publisher
- Böhlau Verlag
- Location
- Wien
- Date
- 2015
- Language
- German
- License
- CC BY-NC-ND 3.0
- ISBN
- 978-3-205-79545-2
- Size
- 17.0 x 24.0 cm
- Pages
- 346
- Category
- Biographien