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Erica Tietze-Conrat - Tagebücher, Volume II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
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338 Tagebuch 1938/2 „Humorlose Tairoffbühne“  – siehe TB 1937/2, 2.6. 23 Während Ilse von Twardowski in München aushielt, sollte ihre Tochter Ivo so viel Zeit wie möglich außerhalb des Deutschen Reichs verbringen. Zu ihrem Aufenthalt in Lausanne 1938 konnte jedoch nichts weiter herausgefunden werden. Anderl hielt sich gemeinsam mit seinem Freund Robert Anhegger in Morcote am Luga- nersee im Kanton Tessin auf. 24 Rheinfelden im Kanton Aargau war vor allem vor dem Ersten Weltkrieg bekannt für seine Solebäder. Auf dem linken Rheinufer liegt das badische Rheinfelden. War „Vogel“ einer der Brüder Silberman (siehe dazu TB 1937/2, 22.6.) oder jemand anderes ? Übernahm der „Vamp“ Kuriertätigkeit auch für Tietzes ? Diese Stelle muss rätselhaft bleiben. 25 Höchstwahrscheinlich ist der Wiener Kunsthistoriker, Schriftsteller und Mitbegründer des Phaidon-Verlags Ludwig Goldscheider gemeint (Ludwig Goldscheider, in Wendland 1999a, 208–210 ; siehe TB 1938/1, 24.4.). „During World War II, Hannema collaborated with the German occupiers of the Nether- lands.“ (Dirk Hannema, Dictionary of Art Historians.) Bei dem neuen Vermeer-Bild handelte es sich um das Gemälde „Das Abendmahl in Em- maus“, das Direktor Dirk Hannema 1937 für den Preis von 540.000 Gulden für das Boij- mans Museum erworben hatte. Die allgemeine Begeisterung für das „neu aufgefundene“ Gemälde Vermeers war so groß, dass sogar das Rijksmuseum in Amsterdam den berühmten „Liebesbrief“ von Vermeer im Tausch für das Abendmahl bot. Das Boijmans Museum prä- sentierte den „neuen“ Vermeer als eines seiner Highlights, die Fachwelt pries die Qualität des Werks. Als das Gemälde nach dem Krieg in der Sammlung Hermann Görings auf- tauchte, fand sich auch die Spur zu dem Meisterfälscher Han van Meegeren (1889–1947), der den Betrug gestand (The Meegeren Website). Boijmans Museum (heute Museum Boijmans Van Beuningen), siehe TB 1937/1, 15.5. Heuvel  – Park in Rotterdam. 26 Der langjährige Direktor der Gemäldegalerie des KHM in Wien, Gustav Glück, emigrierte 1938 über London in die USA, wo er sich in Santa Monica, Kalifornien, niederließ (Gustav Glück, in Wendland 1999a, 201). Benesch war seit 1935 mit der Tochter von Lilly und Hugo Steiner verheiratet. Eva Be- nesch galt nach den Nürnberger Rassegesetzen als „Halbjüdin“ ; ETC fühlte sich offen- sichtlich gekränkt, da sie immer wieder auf das Benehmen der Beneschs zu sprechen kam (siehe TB 1938/1, 21.3.; TB 1938/2, 24.7.). Christoph und Trude Tietze hatten in ihrer Ehe eine Krise durchgemacht. Zu einer Tren- nung kam es jedoch nicht. 27 Zu Carla de Jonge in Utrecht siehe TB 1937/2, 18.5. Zu den Glasfenstern der Mailänder Kirche San Nazaro siehe TB 1938/1, 2.5.
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Erica Tietze-Conrat Tagebücher, Volume II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Entnommena aus FWF-E-Book-Library
Title
Erica Tietze-Conrat
Subtitle
Tagebücher
Volume
II: Mit den Mitteln der Disziplin (1937–1938)
Editor
Alexandra Caruso
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2015
Language
German
License
CC BY-NC-ND 3.0
ISBN
978-3-205-79545-2
Size
17.0 x 24.0 cm
Pages
346
Category
Biographien
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Erica Tietze-Conrat