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ExtremA 2019 - Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Ă–sterreich
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© 2020, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Göttingen ISBN Print: 9783847110927 – ISBN E-Lib: 9783737010924 2017wurdeneinHandbuchStaatlicheRisikoanalysenSKIentwickelt, indemdie Methode für alle staatlichen Risikoanalysen festgelegt wird und die erste ge- samtstaatlicheRisikoanalyse (1. Ebenegesamtstaatlichundalle Sektoren) vor- bereitet. DasHandbuchunterscheidet vier Kategorien vonpotentiellenQuellen von Risiken, die zu einemplötzlich eintretendenSchadensereignis führenkönnen: 1)VonderNaturausgehendeGefahren 2)VonMenschenauskriminellen,extremistischenundterroristischenMotiven verursachteGefahren 3) SonstigevonMenschenverursachteGefahren 4)TechnischeGefahren Extremereignisse fallen indieKategorieNaturgefahren. 26.3.2 Vulnerabilität kritischer Infrasstrukturen imAlpenraum DemAutor sindkeinewisschenschaftlichenUntersuchungenbekannt, die sich spezifischmit derVulnerabilität vonkritschen Infrastrukturen imAlpenraum beschäftigen. Aussagen können daher nur auf der Grundlage politisch-administrativer Dokumentegetroffenwerden.SowerdeninderRisikoanalyse2017,Hochwasser (Überschwemmungen), Sturm, Erdbeben und schneebedingte Gefahren (La- winen)alsvierder insgesamtfünfrelevantenNaturgefahrenidentifiziert. Inder Schweizer Nationalen Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen 2018– 2022 (Bundesamt für Bevölkerungsschutz, 2017) werden diese Ereignisse gleichfalls als Beispiele für Naturgefahren genannt. Sowohl inÖsterreich als auch in der Schweiz beziehen sich diese Aussagen aber auf das gesamte Staatsgebiet, alsoauchRegionen,die außerhalbderAlpen liegen. Es können daher dzt. keine gesicherten Aussagen über die besondere Ver- letzbarkeit kritischer Infrastrukturen im Alpenraum getroffen werden. Zur weiteren wissenschaftlichen Untersuchung dieser Fragestellung können aber folgendeHypothesen formuliertwerden: 1)Die technischen Subsysteme kritischer Infrastrukturen imAlpenraumsind gegenüberNaturgefahrenvulnerabler als solcheaußerhalbdesAlpenraums. 2)Die SektorenEnergie (insbesondereStrom), IKTundTransport sind imAl- penraum gegenüber Naturgefahren verletzlicher, da es auf Grund der geo- grafischen Besonderheiten schwieriger und teurer ist, (technische) Redun- danzenaufzubauen. 3)Der Anstieg von Extremereignissen auf Grund des Klimawandels wird die Vulnerabilität derkritischen Infrastrukturen imAlpenraumerhöhen. Schutzkritischer Infrastrukturen674 Open-Access-Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY-NC-ND 4.0
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ExtremA 2019 Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Ă–sterreich
Title
ExtremA 2019
Subtitle
Aktueller Wissensstand zu Extremereignissen alpiner Naturgefahren in Ă–sterreich
Authors
Thomas Glade
Martin Mergili
Editor
Katrin Sattler
Publisher
Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co
Date
2020
Language
German
License
CC BY-NC-ND 4.0
ISBN
978-3-7370-1092-4
Size
15.5 x 23.2 cm
Pages
778
Category
Geographie, Land und Leute
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