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Faust. - Eine Tragödie., Volume 1
Page - 182 -
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Page - 182 - in Faust. - Eine Tragödie., Volume 1

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Und wackelt mit dem Kopfe; Sie winkt nicht, sie nickt nicht, der Kopf ist ihr schwer, Sie schlief so lange, sie wacht nicht mehr. Sie schlief damit wir uns freuten. Es waren glückliche Zeiten! Faust. Hilft hier kein Flehen, hilft kein Sagen; So wag’ ich’s dich hinweg zu tragen. Margarete. Laß mich! Nein, ich leide keine Gewalt! Fasse mich nicht so mörderisch an! Sonst hab’ ich dir ja alles zu lieb gethan. Faust. Der Tag graut! Liebchen! Liebchen! Margarete. Tag! Ja es wird Tag! der letzte Tag dringt herein! Mein Hochzeittag sollt’ es seyn! Sag Niemand daß du schon bey Gretchen warst. Weh meinem Kranze! Es ist eben geschehn! Wir werden uns wiedersehn; Aber nicht beym Tanze. Die Menge drängt sich, man hört sie nicht. Der Platz, die Gassen Können sie nicht fassen. Die Glocke ruft, das Stäbchen bricht. Wie sie mich binden und packen! Zum Blutstuhl bin ich schon entrückt. Schon zuckt nach jedem Nacken Die Schärfe die nach meinem zückt. Stumm liegt die Welt wie das Grab! Faust. O wär’ ich nie geboren! Mephistopheles erscheint draußen. 182
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Faust. Eine Tragödie., Volume 1
Title
Faust.
Subtitle
Eine Tragödie.
Volume
1
Author
Johann Wolfgang von Goethe
Date
1808
Language
German
License
PD
Size
21.0 x 29.7 cm
Pages
188
Keywords
Literatur, deutsch, Deutschunterricht, Lektüre, Mephisto, Teufel, Faustus
Categories
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