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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung
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Page - 502 - in Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 - Metamorphosen einer Sammlung

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KAISERLICHES INSTITUT UND ERINNERUNGSRAUM502 Jahr Werke (inklusive Fortsetzungen) Bände (inklusive Fortsetzungen) Fortsetzungen absolut in Prozent absolut in Prozent absolut in Prozent 1904 237 : 579 40,93 % 302 : 726 41,60 % 85 : 179 47,49 % 1905 257 : 504 50,99 % 289 : 554 52,17 % 98 : 184 53,26 % 1906 307 : 580 52,93 % 318 : 623 51.04 % 90 : 180 50,00 % 1907 260 : 514 50,58 % 291 : 701 41,51 % 100 : 204 49,02 % 1908 209 : 516 40,50 % 220 : 573 38,39 % 115 : 216 53,24 % 1909 205 : 591 34,69 % 210 : 645 32,56 % 107 : 211 50,71 % 1910 183 : 669 27,35 % 186 : 776 23,97 % 123 : 210 58,57 % 1911 207 : 556 37,23 % 213 : 621 34,30 % 119 : 226 52,65 % 1912 249 : 727 34,25 % 519 : 1074 48,32 % 116 : 287 40,42 % 1913 224 : 550 40,73 % 269 : 637 42,23 % 130 : 220 59,09 % Hier wird jede Fortsetzung gleichlautend sowohl als Werk wie auch als Band gewichtet. 1.3.1 Buchgeschenke, die dem Kaiser persönlich überreicht wurden Die Präsentation der zur „allerhöchsten Annahme“ bestimmten Werke er- folgte, wie Schnürer in dem eingangs zitierten Bericht feststellt, nicht seit jeher durch das Oberstkämmereramt, sondern erst ab dem Jahr 1839. Wie es zu dieser Praxis gekommen war, die an ältere Maßnahmen zur Bekämp- fung des „Wildwuchses“ von Einsendungen an den Kaiser anschloss, wurde bereits an anderer Stelle in diesem Buch berichtet.228 Es sind hier allerdings ein paar Einzelheiten zu ergänzen, die die Vorgaben betreffen, nach denen die Autoren (oder auch Verleger) ihre Werke zu übersenden hatten. Für Bürger des Reiches galten folgende Regelungen: Staatsbedienstete hatten ihre Werke mit einem entsprechenden Bittgesuch an die vorgesetzte Behörde zu übergeben, welche sie an das Oberstkämmereramt weiterleitete. Für alle übrigen Bürger erfüllten die Statthaltereien diese Funktion. Dem Antragsteller stand es in beiden Fällen frei, noch ein weiteres Bittgesuch an das Oberstkämmereramt zu richten und/oder ein Majestätsgesuch zu ver- fassen; dies war jedoch nicht obligatorisch.229 Außerdem wurde Anfang des Jahres 1892 auf Betreiben des Oberstkämmereramtes in den wichtigsten Blättern der regionalen und überregionalen Zentren der Monarchie kund- getan, dass „vorerst im Wege der betreffenden politischen Landesstelle die 228 Vgl. den Beitrag von Thomas Huber-Frischeis in diesem Band, Abschnitt 3.3. 229 FKBA33058 (enthält Vorlagen für Antragsformulare an die Statthaltereien und das Oberstkämmereramt). Publikation im Sinne der CC-Lizenz BY 4.0
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Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918 Metamorphosen einer Sammlung
Title
Die Familien-Fideikommissbibliothek des Hauses Habsburg-Lothringen 1835–1918
Subtitle
Metamorphosen einer Sammlung
Publisher
Böhlau Verlag
Location
Wien
Date
2021
Language
German
License
CC BY 4.0
ISBN
978-3-205-21308-6
Size
17.4 x 24.5 cm
Pages
1073
Categories
Geschichte Chroniken
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