Web-Books
in the Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Geisteswissenschaften
Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)
Page - 2644 -
  • User
  • Version
    • full version
    • text only version
  • Language
    • Deutsch - German
    • English

Page - 2644 - in Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)

Image of the Page - 2644 -

Image of the Page - 2644 - in Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)

Text of the Page - 2644 -

[130] Eine Beziehung zu einem Kindheitserlebnis ergibt sich in der vollständigen Analyse durch folgende Vermittlung: – Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Und dann die Scherzfrage: Wie alt ist der Mohr, wenn er seine Schuldigkeit getan hat? Ein Jahr, dann kann er gehen. (Ich soll so viel wirres schwarzes Haar mit zur Welt gebracht haben, daß mich die junge Mutter für einen kleinen Mohren erklärte.) – Daß ich den Hut nicht finde, ist ein mehrsinnig verwertetes Tageserlebnis. Unser im Aufbewahren geniales Stubenmädchen hatte ihn versteckt. – Auch die Ablehnung trauriger Todesgedanken verbirgt sich hinter diesem Traumende: Ich habe meine Schuldigkeit noch lange nicht getan; ich darf noch nicht gehen. – Geburt und Tod wie in dem kurz vorher erfolgten Traume von Goethe und dem Paralytiker (s. S. 324, S. 424  ff.). [131] Dieser Satz hält neueren Einsichten nicht mehr stand. [132] Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten, 1905 c, und die »Wortbrücken« in den Lösungen neurotischer Symptome. [133] Hugo Wolf. [134] Diese Darstellung ist mir wirklich nicht wieder begegnet, so daß ich an der Berechtigung der Deutung irre geworden bin. [135] Reichliches Belegmaterial hiezu in den drei Ergänzungsbänden von Ed. Fuchs (1909–12). [136] Zur Deutung dieses als »kausal« zu nehmenden Vortraumes siehe S. 313  f. [137] Ihr Lebenslauf. [138] Hohe Abkunft, Wunschgegensatz zum Vortraume. [139] Mischgebilde, das zwei Lokalitäten vereinigt, den sogenannten Boden des Vaterhauses, auf dem sie mit dem Bruder spielte, dem Gegenstande ihrer späteren Phantasien, und den Hof eines schlimmen Onkels, der sie zu necken pflegte. [140] Wunschgegensatz zu einer realen Erinnerung vom Hofe des Onkels, daß sie sich im Schlafe zu entblößen pflegte. [141] Wie der Engel in der Verkündigung Maria einen Lilienstengel. [142] Die Erklärung dieses Mischgebildes siehe S. 317: Unschuld, Periode, Kameliendame. [143] Auf die Mehrheit der ihrer Phantasie dienenden Personen. [144] Ob man sich auch einen herunterreißen darf, i.  e. masturbieren. [145] Der Ast hat längst die Vertretung des männlichen Genitales übernommen, enthält übrigens eine sehr deutliche Anspielung an den Familiennamen. [146] Bezieht sich wie das Nächstfolgende auf eheliche Vorsichten. [147] Ein analoger »biographischer« Traum ist der unter den Beispielen zur Traumsymbolik als dritter mitgeteilte; ferner der von Rank ausführlich mitgeteilte ›Traum, der sich selbst deutet‹; 2644
back to the  book Schriften von Sigmund Freud - (1856–1939)"
Schriften von Sigmund Freud (1856–1939)
Title
Schriften von Sigmund Freud
Subtitle
(1856–1939)
Author
Sigmund Freud
Language
German
License
CC BY-NC-ND 3.0
Size
21.6 x 28.0 cm
Pages
2789
Keywords
Psychoanalyse, Traumdeutung, Sexualität, Angst, Hysterie, Paranoia, Neurologie, Medizin
Categories
Geisteswissenschaften
Medizin
Web-Books
Library
Privacy
Imprint
Austria-Forum
Austria-Forum
Web-Books
Schriften von Sigmund Freud