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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
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Page - 126 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 126 — nur bis zu der im Verhältniß zur Dicke angegebenen Vreite von » bis 12 Zoll richtig, well es bei einer größern Breite schwerer ge- lingt, die Verleitung in der Mitte des Wagringes gehörig fest zu machen, weßhalb das Brechen bei zu breiten Wagringen gerade im Wagringe selbst gern erfolgt. Um die Verkeilung beim Wag- und Sohlringe fest zu erhalten, gewährt die Bewässerung derselben, wie sie mit einfachen Rinnen gewöhnlich angebracht ist, ein gutes Mittel. Eine sehr gefährliche Stelle bleibt immer der Kopf oder Hals des HelbeS, die man aus diesem Grunde mit den eisernen Hammer- seelcn zu verstärken trachtet. Damit die feste Verkeilung an dieser Stelle dem Holze nicht zu viel schade, soll das Hammerauge nicht unten, wo bei uns die Verkeilung geschieht, sondern vielmehr oben «m engsten seyn, damit das von den Keilen zusammengepreßte Holz nicht seitwärts ausweichen und dadurch spalten kann, wie das häu- fig zu sehen ist. Das Auge eines mittelschweren Zerrennhammers hat bei uns gewöhnlich oben 8'/,, in der Mitte 9'/», und unten ?'/« Zoll, würde aber viel zweckmäßiger seyn, wenn die Ausbau- chung weggelassen und die größte Weite zu unterst wäre, oder wenn die Verkeilung bei nach unten sich verengendem Auge oben geschähe, wie das in Italien üblich ist. Besonders nachtheilig wird unsere üb- liche Verteilung, wenn zu obgenanntcm Ilebclstande noch ter kömmt, daß man schmale Hammelseelen, oder bei Nichtanwendung dersel« ben schmale Keile gebraucht, die sich um so eher ins Holz hinein- zwängen müssen. Um die Verteilung ohne beständiges Nachtreiben der Keile fest zu erhalten, soll der Helb nach vollbrachtem Abschmle« den nicht bloß mit etlichen Scchtern voll Wasser gekühlt werden, wie das gewöhnlich geschieht, sondern man soll durch '/^ Stunde oder noch länger mit einer Ninne Wasser auf den Kopf leiten, wozu die zur beständigen Bewässerung des Wagringes ohnehin vor» handene Wasserleitung bequeme Gelegenheit darbietet; es ist diese Kühlung und Bewässerung des Hammerhelblopfes nur auf wenigen Werten üblich, verdiente aber gewiß mehr bekannt und angewandt zu werden. Das Zusammenteilen und darauf folgende Zugrunde- gehen des Helbtopfes muß unter übrigens gleichen Umständen um so früher und mehr eintreten, je weicher das Holz ist; die Lä'rchen- helbe brechen daher vorzugsweise im Kopf, und machen die dagegen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Title
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Subtitle
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Author
Peter Tunner
Publisher
C. Tanzer'schen Schriften
Location
Graz
Date
1846
Language
German
License
PD
Size
11.09 x 19.47 cm
Pages
540
Keywords
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden