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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
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Page - 298 - in Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg

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— 298 — eisen auf einigen Hütten mit gutem Erfolg angewandt; bei den Frischherden sind diese pulverförmigen Zuschläge weniger wirksam, da sie durch die Gebläseluft zu leicht ausgcblasen werden. Es ist dieser Zuschlag allerdings kostspieliger als das Kalkpulver, er wirkt dafür aber entschieden besser, und nament- lich bildet er eine dünnflüssigere Schlacke, die vom Eisen leichter entfernt wird. Man trifft unter den Hammerarbeitcrn noch allerlei andere Zuschläge, die wir unter eine dritte Classe bringen tonnten; d. i. geheimnißvolle Zuschläge. Die Hauptrolle darunter spielt der Arsenik! — Doch darüber wollen wir schweigen, — gut, daß sie geheimnißvoll sind. Da die gewöhnlichen Zuschläge sehr oft in Anwendung kom- men, scll sich deren Verrath in der Nähe eines jeden Frischfeuers befinden, damit der Arbeiter nicht unnöthig Zeit und Mühe auf deren Herbeibringung verwenden muß. So unbedeutend dieser Um- stand scheint, ist er gleichwohl zu berücksichtigen, weil er sich oft genug wiederholt, um Einfluß zu bekommen. Vei Betrachtung der Anlage von Frischhämmern kommen wir darauf zurück. tz. 84 . Der Arbeitszeug (Werkzeug, Gezähe), dessen man sich bei der Darstellung des Stabcisens bedient, ist von jenem, der bei der Rohstahlcrzeugung benützt wird, wesentlich nicht verschieden, weß- halb wir beide zusammen betrachten wollen. Es findet darin nach örtlichen Gewohnheiten, wie nach Art der Frischmelhodcn einige Ver- schiedenheit Statt. Wir haben nicht nöthig, alle die vorhandenen Modifikationen genau kennen zu lernen; nur die gebräuchlichsten sollen hier beschrieben, und die einzelnen Abänderungen bei jeder Frischmethode turz berührt werden, in so ferne sie von Wichtigkeit sind. Zur bessern Uebersicht kann sämmtlicher Arbeitszeug in zwei Hauptclassen getheilt werten, in den Arbeitszeug, welcher beim Frisch- feuer gebraucht wird, und in jenen, dessen man sich beim Zerrenn« Hammer bedient. In Fig. 29, Tab. lV, ist der erstere, und in Fig. 30 der letztere abgebildet. Er besteht in Folgendem:
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Title
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Subtitle
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Author
Peter Tunner
Publisher
C. Tanzer'schen Schriften
Location
Graz
Date
1846
Language
German
License
PD
Size
11.09 x 19.47 cm
Pages
540
Keywords
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden