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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
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— 301 — Zu diesen verschiedenen Zangen gehören noch Span«- rilige >^) von unterschiedlicher Weite, welche auf die Zan- gcnschäfte gesteckt, diese festhalten; man hat sie entweder in Gestalt eines ganzen ovalen Ringes, oder an einer Seite desselben findet eine Unterbrechung Statt, welche letztere of- fene Spannringe genannt werden. Ferner gehört zu den Zangen auch die Ueberlehr 3), welche von Eisen oder Holz gcfertiget, zum leichtern Wenden eder Uebcrkehren der im Feuer befindlichen Zangen dient, indem selbe zwischen beide Zangenschafte eingesteckt, als Drehhebel gebraucht wird. End- lich sind noch mehrere Gewichte, oiica 5 bis 30 Pfund schwer, erforderlich, welche auf die im Feuer befindlichen Zangenschäfte gehängt, der im Zangcngriffe befindlichen Masse das Gegen- gewicht halten, wenn zu diesem Ende nicht Eßbankhacken vor» Handen sind; siehe §.74. Vei der sogenannten Anlaufschmiede, welche bisher nur auf Einem Werke der Vereinsländer getroffen wird, bedient man sich der Anlaufstäbe, welche gewissennassen die Stelle der Feuerzangen vertreten. Es sind dies nichts als mit einem Stiele versehene Eisenstangen, an deren Ende das gaar nic- dcrschmelzende Eisen gleichsam aufgesponnen wird. y) Eine mit langen Schäften «ersehene Zange, Moja genannt, 39 Pfund schwer, nur bei jenen Frischmethoden, welche mit lose im Feuer liegenden Eisenstückc» zu thun haben, die mit dieser Zange periodisch gefaßt, und in ihrer Lage von Zeit zu Zcit rcgulirt werden. »') Die Zug; ange, 49 Pfund schwer, dient am Feuerzeug (eine Art Krähn, siehe unter x) aufgehängt, zur Transportirung des Schmelzgutes von der Eßbank zum Amboß des Zerrenn« Hammers. Auf Hämmern, wo sich kein Feuerzug befindet, muß das SchmclMt am Äoden hlngewälzt, oder mit einem Karren zum Amboß geschafft werden. «) Eine große Kohlenschaufel, ohne Stiel 5 Pfund schwer, dient zum Aufgeben oder Wegfassen der Kohlen und Lösche, und zwar bei einem etwas großer» Quantum derselben.
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Title
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Subtitle
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Author
Peter Tunner
Publisher
C. Tanzer'schen Schriften
Location
Graz
Date
1846
Language
German
License
PD
Size
11.09 x 19.47 cm
Pages
540
Keywords
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden