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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden - in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
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w,r bei der Schwallarbcit gcgcn einen zu hoch gewordenen Schwall- doden (anfängliche Vermeidung gaarcr Zuschläge, Aufgeben vieler Schlacke, starker Wind, frühes Beginnen des Zcrrennens) kennen gelernt haben, in Anwendung bringen, und sich beim Zurichten des Feuers alles Wässcrns enthalten, bloß unter der Form feuchte Gosche einstauchen, und alle gaarcn Brocken aus dem Herde räumen. Eben so muß das Wässern unterbleiben, und sind alle gaarcn Brocken aus dem Herde zu schaffen, wenn der Dachel ein schwammiges, start von Schlacke durchdrungenes Aussehen hat. tz. >«» . T>as Schroten des Tachels bei der köscharbeit ge- schieht in der Regel zu vier, selten zu fünf oder sechs parallel ncdeu einander gelegenen Masseln, unter denen daher zwei Ranftmasscln und die übrigen Kernstücke sind. Alle diese Masseln werden gleich Anfangs zum Ausheizen ins Feuer gebracht, in welchem deßhalb keine Flosscngarbe gleichzeitig Platz findet, um so weniger da diese Masseln beträchtlich größer sind als jene bei der Schwallarbeit. Zu- erst werden fast immer die beiden Nanfcmasscln in Arbeit gcuommeu und ganz vollendet, dann erst folgen die Kernstücke. Tcr zuerst vom Hammer kommende Nanftmassel wird daher vor und über der Form, der zweite Ranftmassel neben dem ersten über dem Eßcisen, und die Kernstücke dann der Neihe nach neben einander gegen die Wind- seite hin gelegt. Bezüglich des Auöhcizprczcsscs gilt übrigens alle» das, was im §. ?1 bei der Schwallarbeit angeführt worden ist. Nur kann bemerkt werden, daß das Wenden dieser größer« Masseln im Feuer stets mit Hülfe der Nebcrkehr, und das Herausnehmen wie die Uevertragung zum Hammer immer mit Unterstützung des Fcucr- zugcs geschieht. Wenn nur mehr zwei, höchstens drei Masseln und Kolben im Feuer sind, wird die erste Flossengarbe, welche gewöhnlich die größie lst ( l^a bis 150 Pfund Flosse» enthaltend), von der Windseite aus in stachcr Lage der Flossenstückc, und indem man früher eine Holzunterlage im Löschkranzc einbettet, ins Feuer gebracht. Zu die- ser <Äa>rbe wählt man als unterstes Stück einen der weichsten Flos- senbrockn, damit dieser nicht abspringt, und da er am ersten ein- gcrcnn t wird, den anfangs noch schwachen Frischboden nicht angreift und »ltdertreibl. Auf diese Garbe oder diesen Brocken wird nach
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Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Title
Gemeinfaßliche Darstellung der Stabeisen u. Stahlbereitung in Frischherden
Subtitle
in den Ländern des Vereins zur Beförderung und Unterstütztung der Industrie und Gewerbe in Innerösterreich, dem Lande ob der Enns und Salzburg
Author
Peter Tunner
Publisher
C. Tanzer'schen Schriften
Location
Graz
Date
1846
Language
German
License
PD
Size
11.09 x 19.47 cm
Pages
540
Keywords
Stahlindustrie, Stahlwirtschaft
Categories
Geschichte Historische Aufzeichnungen
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