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Richard Wolfram erhielt die Venia Legendi 1936 für seine Arbeit
Schwerttanz undMännerbund.
AufMuchsNachwuchsforscherwarenweder dieEthnographennoch
die ,Mythologen‘mit eigenenSchülernzureagieren imStande,weil ihnen
deruniversitäreStatus fehlte.AlsMitteder1930er JahreOttoHöflerund
RichardWolframlautstarkdieVertretungdergermanistischenVolkskunde
im SinneMuchs übernahmen, war LilyWeiser aber längst inOslo und
kümmerte sich, sohat es denAnschein, nichtmehrum ihren ehemaligen
Lehrerunddessen ,Männerbundschule‘. Sie istweder indenFestgabenzu
Muchs 70. Geburtstag 1932 mit einer Gratulationsadresse vertreten,167
noch hat sie wie alle anderen ,Männerbündler‘ vier Jahre später einen
Nachruf auf ihn verfasst.
167 Als Festschriften sind erschienen: Verzeichnis der Schriften von Rudolf Much
(1932); Zschocke: Das urzeitliche Bergbaugebiet vonMühlbach-Bischofshofen
(1932);Neustein:DerMythos der Flaminganten (1932).
IV. LilyWeiser
(1898–1987)230
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Germanistik in Wien
Das Seminar für Deutsche Philologie und seine Privatdozentinnen (1897–1933)
- Title
- Germanistik in Wien
- Subtitle
- Das Seminar für Deutsche Philologie und seine Privatdozentinnen (1897–1933)
- Author
- Elisabeth Grabenweger
- Publisher
- De Gruyter Open Ltd
- Location
- Berlin
- Date
- 2016
- Language
- German
- License
- CC BY 4.0
- ISBN
- 978-3-11-045927-2
- Size
- 15.5 x 23.0 cm
- Pages
- 290
- Keywords
- German literary studies, literary text, history, first female scholars, Wiener Germanistik, Wissenschaftsgeschichte
- Category
- Lehrbücher