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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 122 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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auch der aus Bachkieseln nach italienischer Art ') gebildete und für die Fahrenden bestimmte Tl,cil der Straßen und öffentli- chen Plätze an Bequemlichkeit viel gewonnen l'aben. Nur be- merkt man an den Crsteren den großen Fehler der ungleichen Breite")— den man freilich neuestcns in einigen Gassen durch eine Einfassung mit Lcistensteinen längs der Fahrwege zu be- seitigen gewußt hat — der Verschiedenheit der Steiuarten und in den Vorstätten auck der Unterbrechung der Trottoirs vor den Eimabrteu in die Häuser, und das Letztere fällt dem Fuß- gänger noch immer durch die spitze Form seiner einzelnen Noll- steine, ihren kleinen Umfang und zur Zeit einer regnerischen Witterung durch die vielen Wasseransammlungen sehr lästig, die sich Zwischen ihren Vertiefungen bilden. Längs der Häuser besteht der größte Theil des Straßen« Pflasters scwcl in der Stadt, als auch in der Iatomini- und einem Fheilc der Murvorstadt ans großen Kalkstcinplatten, die zwar manche gute Eigenschaft besitzen, aber dagegen auch wie- der durch den Gebrauch sich rasch abschleifen und bei Frost, Regen, Tbauwetter und Glatteis zuweilen so schlüpfrig werden, daß man gar leicht Gefahr läuft schwer zu fallen. Der rötl,- lich-gelbe Kalkstein, der sich besonders in der Herren- und Iakominigasse noch aus früheren Zeiten vorfindet, wird gar leicht spiegelglatt, hat aber das für den Geogncstcn Merkwür- dige, daß sich in ihm nicht selten Orthoceraiitcn ;cigen, dic man an mehren Stellen in der letztgenannten Gasse sehen kann. Im I. 1^41 allein wurden auf das Straßenpstaster von der Sladigcmcinde 2944 st. 3ü kr. C. M. ausgegeben. 8» ». Straßenbeleuchtung. Die Straßenbeleuchtung war noch vor beiläufig fünnig Jahren auf die innere Stadt allein beschränkt, wurde von den Hauseigenthümcrn besorgt, denen die Pflicht oblag, die 411 mit Unschlitt bestellten, halberblindeten dreiseitigen Laternen nicht nur zu füllen, zu putzen und anzuzünden, sondern auch «> Zu 5,cscm V»üe verwcnectc Nch lcr Magistrat im I, «»'7 »ütt^lst 0cs Re,,,m^'»!z > Kommandos dc« Vl'ne<,an,sch,>n Reqüll^nli Varo„ von 3N„»p!,,' nach Ila!,tn um >l,>l,l'N,!che Vfl>,st^rer, 0,e >n 0cn Jahren >U!!! und I2'>3 soiorl not dc»> Vüast^rn 0<r Herrengaffe unl lrm Haupt» wachployc den Anfana, machlcn. >) D>cscm Ucbl'l wurdc znm Thcllc dadurch al^cholfen, dass cs Vic Ftadt» gcniemlc auf nch nahm, zuerst d,c H>'rrcn>,>!ffc mit Lc,stcnNc,>,en c,n> ziüasscn, und s» nach und nach m allen Gaffen e>» gleich drencs Pfia- ftcc zu erzielen.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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