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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 163 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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163 durchaus mit lichten Marmorplatten gepflastert ist. Das bei 81 Fuß hohe Innere derselben zeigt durchaus scbr schöne Ver- hältnisse, und umschlicht einen weiten freien Raum, der von acht Pfeilern, davon ',wci in den Musitckor eingebaut sind, in drei Schiffe getheilt wird, an die sich gegen Morgen das viel schmalere ^), um vier Stufen erhöhte Chor (Prcsbvlcrium, Sanctnarium') anschließt, welches von dem Schiffe durch ein niedrigem Marmorgeländer getrennt und in der Mitte durch ein Gitter abgeschlossen wird. Tas Hauptschiff ist böher und breiter als die beiden Sei- tenschiffe (Ableiten), welche dem Choranfange zur Seite durch eine gerade Wand geschlossen sind, und ursprünglich dort, wie man noch von 'Allsten deutlich wahrnehmen kann, ein mit den übrigen gleich hohes Spitzbogenfenster hatten, das bei dem An- baue der Sakristei und der herzoglichen Loggia vermauert und im Innern auf jeder Seite durch einen Hanptseitenaltar ersetzt worden ist. Gegen Sonnenuntergang, dem Chore gegenüber, und zunächst über dem Haupteingange befindet sich die viel neuere auf vier niedrigen Pfeilern rubende und an die ;wei westlichsten Kirchcnpfciler angelehnte Emporkirchc für das Mu- sikchor, die mit einer großen vielstimmigen Orgel versehen ist, welche noch die Jesuiten erbauen ließen. Hauptschiff und Ab- seiten werden durch sieben gan;c und drei, wegen der später in die Seitenwände gebrochenen Kapellen »Eingänge, nir Hälfte vermauerte Fenster erlenchiet, während der Cdor sein Licht nur mittelst zweier am dreiseitigen Schlüsse befindlicher hoher und durch vier Halbfenster erhält, die an der Epistelseite angebracht und wegen des späteren Sakristcibaues verkürzt worden sind; indem die Evangelienscite des Chors von der kaiserlichen Loge und den in dlei Stockwerken übereinander liegenden Gallerien eingenommen wird, zu denen der aus der Vurg über die Stra- ße gewölbte Bogengang führt. Tie Fenster sind hoch, ziemlich tief eingeschmiegt, durch zwei Stcinstöckc in drei Thcile getheilt und die Spitzbogen- wölbung durch Vcgcn-Drei- und Vierecke, spitzwinklichtc Kreis- abschnitte, Kleeblätterschmuck und herzförmige Verzierungen nach allteutscher Bauweise mannigfaltig ausgefüllt. . 11 ' >> Das Sch>!f der Kirche dal cmcLänqe von i» Klast« 3 Schuh »n» eine Nrettc von i, «!,,fll'r l Schuh- Das sslior ist ,« Klaflcr 3 Fuß lanq uno 5 Klafler 3 «sckuk brr>ti d,>' Ki^ chc umfal»! c>nen ziachin- raui» von 3?3 Klaficr 5 Fich « Zoll, und rcrnuig zu gl^cher Zc,t ««?l Mcnschcn h
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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