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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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den Vetrieb des Fürstbischofs das Dominikaner-Kloster im Münlgraben in Folge allerhöchster Entsckließung vom 31. De- cembcr 1831 aufgehoben und am 19. Jänner 1832 zur Voll- streckung dieser allerhöchsten Anordnung geschritten und hierauf das Kloster den Jesuiten überantwortet wurde. Da sich die Zahl der hiesigen iDrdcnsglieder des Ccllcgiums nach und nach bis auf 53 Individuen '.'ermehrt hatte, so wurde für das hie- sige Jesuiten-Noviziat (I>am,iz ^ii-imÄe et 8ecun<^20 pi'o1>a> liuni»)') zu Folge allerhöchster Entschließung vom 21. Mär; 1840 eine jährliche runde Summe von 7000 st. C. M. aller- gnädigst bewilligt. Die Kirche"), vor deren stattlicher Fronte sechs Heili- genbilder aus Sandstein von Köningcr stehen, hat uvei schlanke schöne Thürmc, in deren Mitre sich eine Uhr befindet, und am Portale das die Iahrszahl 1702 enthaltende Chroncgra- phicon: pro nnkl« ^), wodurch die Zeit der ganUichen Beendigung der Ausschmückung der Kirche ausgedrückt wird. Im Innern bildet sie cm einzi- ges, mit einer Art von Tcnncngewölbe eingedecktes Schiff, das durch ein niedriges Marniorgeländer von dem um zwei Stu- fen erhöhten Sancluarium getrennt wird. Ter Altäre sind im Ganzen acht, die bi^ auf den Hochaltar sämmllich in kapcllen- artigcn Seitcnnischen stehen und davon die meisten ein und das andere gute Vild haben. Den Hochaltar schmückt eines der besten Vilder des vaterländischen Malers Adam Weißtir- cher^), die heil. Anna darstellend, welche von den liebkosen- den Armen des Jesuskindes umschlungen, neben der Madonna sitzt; Engel halten eine Vlumcnkrone über der Gruppe, dar- über schwebt der heil. Geist und von seinem Woltensitzc sieht Gott Vater segnend auf sie herab. Von demselben Meister sind auch die Gemälde der zwei letzten Seitcnallarc, davon das der >) (Haus der crstcn »nd zwcitc» Prüfung.) i) D>'s Scklff ücr K>rch>- ,st 3 Keller « Schuh und « Zoll lanq un» ! Klaf- !cc « zus, br>,t; d.,5 Prcsblitcrium dal c,ne La„qe ro„ ^ KlafKr 5 Fuü « Zoll unl> eine Nrc,tc von 5 Kloster, unl> 0,e ganze itirche e,nc» Flachenraum von ei ^ilaitlr i Fuß. :) Hci!,ssc Multer Anna, ottt« für uns. '> Geboren in der oberen Steiermark, lebte im Anfange des »chtzchnten Jahrhunderts.
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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