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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 271 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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271 Brande derselben, da wo jetzt in der Schiffgaffe das Haus Nr. 913 steht, welches auch jetzt noch die alle Schießstätte ge- nannt wird — eine große Sckießstätte ni bauen angefangen und im I. 1776 vollendet; allein sie mußlc der neu angc-' legten unteren Vrücke und der von dieser weg durch sie ge- brochenen Straße wegen im I. 1787 wieder ausgegeben wer- den. Im I. 179ö bildete sich die bürgerliche Schützengescll- schaft und erkaufte eine im Mün',grabcn gelegene Realität (Nr. 288), welche sie mittelst Acticn mit einem Kostenaufwandc von 26,210 st. m einer Schiesistätte herstellte und am 4. Oc- teber desselben Jahres eröffnete. Diese Anstalt hatte aber gleich vom Anfange an mit mancherlei aus dem Schooße der Actio- närc hervorgehenden Hinderniffcn ',u kämpfen. Im I. 1832 wurde die Gesellschaft neu rcgulirt und die Statuten mit ho- her Gubernial-Verordnung vom 22. Mai 1833, Z. 7656, ge- nehmiget. Es wurden 400 Actien crcirt, jedoch nur 300 aus» gegeben, und mittelst derselben die gleich daneben liegende Rea- lität (Nr. 287) angekauft und ü'r die Widmung einer Tchiesi- siättc (die neue Schießstälte) nun öffentlichen Vergnügen ge- geben. Leider verschwand unter den Mitgliedern in der Folge die Freude am Scheibenschießen sein- bald, und das Haus wurde größtcnlheils ;u anderen Zwecken benutzt. Im I. 1840 bildete sich daher die Gesellschaft der Scheibcnschützen, welche nach be- sonderen vom k. k. Gubcrninm mit liolicr Verordnung vom 14. Jänner 1841, Z. 217, genehmigten Statuten den Zweck des Scheibenschießens verfolgt, die Schießstätte gegen geringe Entschädigung benützt, durch Verwendung eines Antheils ihrer Einlagen sich lum Mitglieds der früheren Gesellschaft gemacht hat u»t die früder erwähnten Actien, nicht ohne Widerspruch einiger wenigen störrigen Aktionäre, nach und nach an sich )u bringen sucht. Das Hauptgebäude wird einstweilen als eine Auehülfs-Kaserne für die k. k. Pioniers und ihre Schule be- nutzt. Das zuerst genannte Gebäude, welches, obgleich längst in andere Hände übergegangen, doch ncck immer ebenfalls die alte Schießstälte genannt wird, enthalt im oberen Stockwerke einen großen Saal, der ein Plascndgcmäldc von dein im I. 1827 verstorbenen Matt,. Schiffer hat. Diese Vorstadt hat melire Gärten, die einst ob ihrer Große und Vonüglichkeit allgemein bekannt und durch einige Zeit auch von Einfluß auf den Aufschwung der Obstbauunuchc waren, wie ;. V. der sogenannte Wiener-Garten (Nr. 303) und der Garten Nr. 217, welcher in den ersten Iahrzehenden
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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