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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 283 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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Der Kirche gegenüber liegt ein dem Stifte Nein gehöri- ges Haus (Nr. 113 l), welches von dem gegenwärtigen hochw. Herrn Prälaten Ludwig Crophius Edlen von Kaiserssicg im I. 1842 angekauft und ;u seinem 'Absteigequartier bestimmt wurde. — Ob des Neichthums an Gartenpftaiuen ist das Haus (Nr. 1035) des pftaiuenkundigen Herrn Feldmarsä'all-Lieu- tenants Ludwig Freiherr« von Ncldcn bcmertciiswcrth. Noch tiefer in der Straße befindet sich (Nr. 118Ü und 1187) die Taubstummen-Lehr- und Erziehungsanstalt. In diesem Tdeile des (Habens befindet sich auch, und ;war im Hause Nr. 1169, das von dem verstorbenen hochw. Herrn Sebastian Job, k. k. Hoskaplan und Beichtvater Ihrer Maj. der Kaiserinn Mutter im I. 1831 unter dem Namen Karolinnm für die Lecbner-Tiöccse gegründete, von Sr. Maj. im üiüächst vorhergegangenen Jahre genehmigle und von dem Stifter unter die Teilung und Administration der Fürst- bischöfe von Seckau gestellte Tiöcesan-K naben-Seminar, an welches der gegenwärtige Herr Fürstbischof Roman Seba- stian nut allerhöchster Genehmigung vom 27. September 1842, unter dem Namen Au g u stineum,^ eine gleiche Anstalt für das Seckauer - Visthum anschloß, zu dessen (Gründung sowol von ilnn selbst als auch vom hochw. Elerus dieser Tiöcese durch Subscriptioncn die erforderlichen Capitalien zu Stande gebracht wurden. Beide vereinigten Institute haben den Zweck, für den geistlichen Stand bestimmte Knaben zu erziehen und für ihn auszubilden. — Einige Häuser weiter befindet sich auch eine Anstalt zur Erzeugung von Spodium (Nr. 1172 u. 1173). Jim Fusie des Noseu- oder Maria-Schiieekogcls in freund- licher Umgebung liegen Kirche und Kloster der Karme- l i ter-Nonnen') (siehe S. 232), welche von Prag aus ge- stiftet, mit allerhöchster Entschließung vom 21. September 1828 genehmiget worden sind. Die Kirche wurde im Jahre 1836 erbaut und am 13. Octcber 1836 durch den hochw. Herrn Fürstbischof Noman Sebastian Zängerle eingeweiht. Ein ein- fach-schönes Portal, mit den Statuen der heil. Simon und Theresia in Nischen zu beiden Seiten der Eingangsthüre, und oben die Mutter Gottes mit dem Kinde, enthält das Chro- nographien l >) D" K,rchc ,ss im Sck>ffc ' K!>>ftcr l Fuss z Zoll lang und ! Klafter 3 Schu>> « Z»ll brc,t; ,<n Vli^re 3 Klafter 5 Fus, 6 Zell la»>, u„0 3 r l schuh « Zoll brctti hal 3ö Klafler 2 Ful) , Zoll 5!,,chcn- »0 i>>ßt ««, Personc»
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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