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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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293 einnimmt, und 1139 Menschen faßt'). Von den sieben Altä- ren, welche anßer der im I. 1651 durch den Grafen Georg von Herberstcin erbauten Loretto-Kapclle diese Kirche aufzuwei- sen hat, enthält nur der Hochaltar ein der Veachtung wahr- haft würdiges Vild, namlick: den englischen Gruß, von einem unbekannten italischen Meister, den weder ein Monogramm nennt, noch irgend eine andere Arbeit verrätli. — Am Altare der ersten Seicenkapclle ;ur Neckten wird von Vielen ein Ge- kreuzigter ob der richtigen Anatomie bewundert und erzählt, er rühre von einen: protestantischen Bildhauer her, der, von den Ordensbrüdern in ihr Krankenhaus aufgenommen und freund- lich gepstegt, es dem Kloster auf feinem Todlcnbettc geschenkt habe. — Von den übrigen Altären erwärmen wir nur des ge- genüberstehenden mit einem Abendmale des Herrn, dann der zwei Altarblätter auf den Altären, welche de» Eingangsthüren zunächst sieben, davon )encs der heil. Nonne rechts von I. Kollmann ist, die heil. Cosmas und Damian aber von der Hand eines Italicners (Nugerin?) sein sollen. Die guten Fresken, welche die Wände der Seitenkapellen bedecken, sind von Ioh. Mayer, demselben Meister, der das gemalte Haus in der Herrcngassc mit Malereien zierte, aber leider i«ng starb. Nur die dem Kreuzaltar gegenüberstehende Kapelle ist von Vogel gemalt. Ans dein großen Mnsikchor steht eine Orgel mit 24 Re- gistern, die im I. 1!°»17 von Karl Schell erbaut wurde. In diesem Viertel gibt es zwar viele recht stattliche Pri- vathäuscr, doch ist keines darunter, das ob seiner architektoni- schen Schönheit oder historischen Merkwürdigkeit ausdrücklich genannt zu werden verdiente, mit Ausnahme des einzigen Mc- tahofes, eines ehemals den Grafen Kottulinsky gehörigen, von einem großen Garten umgebenen Landhauses, in dessen Nahe der Bahnhof der Oisenbabn kommen soll, und das alterthü»n- liche sogenannte Mincriten-Schlößchen in der Müklgasse (Nr. 415) mit einem Thürmchcn und einer alten Kapelle; wol aber gibt es liier einige Gärten, wie ;. V. der vielbesuchte, öffent- liche sogenannte Ott'sche (Nr. 539) mit einem großen Gar- tensalon von schöner Bauart und der sogenannte Marschall'sche Garten (Nr. 437), die ob ihrer Größe oder Schönheit der An- <! Das Sch>!» <st >! Klaft,'r 3 Echul, l>n,q und « Klafler ö Schuh » Zoll l'ri',1; d>>5 Hancluarnim l,,»,^,^« « Klaftcr Z Schul) l Zoll lang u»l >r ' "' ^ « Schuh unl, l, Zoll brcu, T
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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