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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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Page - 307 - in Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung

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' ' I 307 Fortisicaticn 9, der General - Quartienueistcr-Stab 2 Indi- viduen. Unter dem k. k. Militär befanden sich zu Anfang des I. 1843: 1 Feldzeugmeister, 3 Feltmarschall-Lieutenants, 4 angestellte und 3 unangestcllte General-Majors, 5 angestellte Obristcn, 5 Obristlieutenants, 10 Majors u. s. w. Zudem ist auch die Zahl der l'ier in Pension lebenden Militärs nicht unbedeutend. Ihre Zabl mag sich ans ungefähr 60<) Indivi- duen beiderlei Geschlechter belaufen. Unter der männlichen Bevölkerung stoßt man gar oft außer pcnsicnirtcn Offieicren (299) ') auch auf jubilirte Beamte") und auf reiche Privat- leute, welche hier ihre letzten Tage in Nuhe und Heiterkeit ge- nießen, wozu die Schönheit der Umgebungen, die Lebenslust der Bcwohucr und die Wohlfeilheit des Lebens, die freilich nicht mehr so bedeutend wie vordem ist, das Meiste beitragen. Der Gcwcrbsinhabcr sind in Grätz 1197. Bei dem geringen Gewerbssteiße, den man hier zu Lande überhaupt walnnimmt, und bei dem Fortschreiten der Vermehrung der Gewerbsbefugnisse ist der Bürgerstaud auch nicht so wohlha- bend und einftußrrich wie in manchen anderen Provinzial- Hauptstädteu. Selbst der Kaufmannsstand ist hier minder bemittelt denn anderwärts, woran znm Theile wol die zu große Vermehrung der Handelsbefugnisse die Schuld tragen mag. Dennoch fehlt es anch dieser Stadt nickt an einzelnen Bürgern, die durch Neichlbum, der aber nieist noch aus frü- heren, besseren Zeiten stammt, zum Besitze von Herrschaften, Gütern und Gülten gelangt sind. Der Bauern führen die Confcriptions-Verzeichnisse des männlichen Geschlechts IN an; obgleich diese Zahl nur solche Familienväter bezeichnet, deren Hauptbeschäftigung der Land- ban ist und die eine sogenannte Banernwirthschafc besitzen. Das Leos des Dienst gesindes und derjenigen Classcn, die hier vom Tagelohn und der Handarbeit leben, kann ein sehr gutes genannt werden. Sie werden im Durchschnitte gut 20 ' >) Unter den Ofsiciercn bcfinll» üch » Gtncralmaiors, l« Oberste, eben so v,c!c Ql'r,st>,>'!!lc,>.>,n5, '^ M>n°rs, »' Haupüeute u, s. >«. ') D>e 3akl »er b,', ?cm k, f verengen O,,mcro>-K^eqszadlamte ^ Wrntz »>>! 1>,'t„!,o,!>,>, Onali'na.U'cn, ßrz>!>,»naöbe,lrii>,,',> und Prol>ü>°nen dcidettlen I>,d,l'>i>ue>i bc>?er Gl'^'>>itner delauft >1ch auf <^«< Persotten »ni >,,!>,,! „,o,!6i>,c<'c» j>o!?>nauiw>n'?e ron unqi'ialir 35,<>uo >I. F, M,! t,,^o>, lo„,,„>» auf d>e MMlar-peMwmsten 329 I,>o, Von Ler ersten Su„u„e w»>0e„ I>eza!>tt a»o der C.nncral - Au!,>;,,^ >ekassc 123, aus der R>l,>i,o,!5fe,>l5l>,sse ,««, aus dem Sluo,e„fx„de 31, aus de». Normal.' schu!fonl>e 3>, »uz dem Lrmimalfonde 23, aus dem Vtrasien: und lHasserbaufonde z, und «u» dem FMal-Pollze,!onde ? Ind,
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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