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Grätz - Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
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33l) Daß es in fn'll'ern Jahrhunderten nicht an «al'lreichen Viebseuchcn fel'lte, ersiel't man aus den b'l'ronilen, die ins- besoi'dere der Seuchen in den Ialircn 1316, 13 57, 175)5,— 175,»>, 17>»0 und 1779 crwälmen. Näl'ere Daten über die Beschaffenheit und Ausbreitung derselben sind jedoch nicht vor- fanden. 8. 3. Sanitäts - Personale. Das gelammte Sanitätswescn in Steiermark ist wie in andern csterreiäuscl'en Prc'.'iinen der Leitung eines Prctcmc- dicus, und jenes für den (^ratzerkreis einem Kreisärzte an- vertraut. Veide haben in Grä'tz ihren Aufenthalt. Zur aussckließliäien Tanitatspste.^e für die Hauptstadt Gräh, in so ferne sie die Beliandlu»^ der 'Armen in ibreil Wol'nungen und die Ausübung der inedicinis^ieu Polizei be- trifft, sind eigene Plwsikcr angestellt, deren Wirkungskreis hier eine bescndcrc Erwalmung '.'erdicnt. Sie wurden ursprünglich '.'cn den steiris^ln'n Standen, seit dem Ialire I^"!!) aber voin Wagistrate der Stadt (>>ratz gewählt und besoldet, dein sie in politischer Ve;ielni>ig untergeordnet sind. Gegenwärtig ist die Zahl der besoldete» Zlrmenärtte nnr aus drei redurirt, '.'cn denen einer die Stadt, das Viertel Iakomini und Harmsdorf, der zweite die Murvorstadt, und der Dritte die übrigen Vor- städte '.'ersteht. Jeder ist '.'erbundcn, in seinem Veurke ;n woh- nen, und für die Armen eine bestimmte Ordinalionsstunde m hallen, ^ei der großen Ausdehnung der ilmen Zugewiesenen VeUrke, welcke die physische Krafl eines einzelnen Arttes »reit übersteigt, sind ihnen acht Substituten «ugetlieilt, die ihren Dienst uncntgeldlich verschen; jeder Armenphysitus selbst be- ucht einen Gehalt >.>on 300 st. C. M. In Betreff ihrer unentgeldlichcn Vcbandlung werden die Armen in drei Gassen abgetheilt, 1. in jene, welche vollkom- men arm und cl,ne Pflege sind; 2. in solche, die ,war dürf- tig sind, aber nicht aller Wartung entbehren; 3. jene Nnbc- mittelten, die nur unentgeltliche äntliche Pflege ansprechen. Die ersten sind im allgemeinen Kranken- oder Siechen- hause unterzubringen; die zweiten erhalten ä'rUliche Hülfe und Medicamenie, und die dritten nur die Behandlung des Arztes uncntgeldlich. Die Veurlhcilung, in welche dieser Classen der hilfsbedürftige Anne zu rechnen sei, steht in Bezug auf seine
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Grätz Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Title
Grätz
Subtitle
Ein naturhistorisch-statistisch-topographisches Gemählde dieser Stadt und ihrer Umgebung
Author
Gustav Schreiner
Publisher
Verlag Franz Ferstl'sche Buchhandlung
Location
Graz
Date
1843
Language
German
License
PD
Size
11.55 x 20.25 cm
Pages
638
Keywords
Graz, Steiermark, Stadt
Categories
Geschichte Chroniken
Geschichte Vor 1918
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